WHO besorgt über Chikungunya-Epidemie in der Karibik 

16. Juli 2014, 09:22
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Bisher 21 Todesfälle - Es gibt weder Medikamente noch Impfstoff gegen die Krankheit

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich besorgt über das in der Karibik und in Mittelamerika grassierende Chikungunya-Fieber gezeigt. "Die ganze Lage ist ernst", sagte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan am Dienstag bei einem Besuch in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Viele Länder der Region würden gerade Fälle melden.

Erste Erkrankungen im Dezember

Im vergangenen Dezember wurden nach WHO-Angaben die ersten Chikungunya-Erkrankungen auf dem amerikanischen Kontinent gemeldet. Besonders betroffen sind die Karibik und Mittelamerika. In der Region gibt es nach Angaben der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPS) inzwischen 5.037 bestätigte Fälle. Bisher sind 21 Menschen in der Karibik an der Krankheit gestorben.

Übertragung durch Mücken

Ähnlich wie das Dengue- wird das Chikungunya-Fieber von Mücken übertragen. Die in Asien und Afrika weit verbreitete Krankheit verursacht Muskel- und Gelenkschmerzen und kann bei geschwächten Patienten tödlich enden. Bisher gibt es weder wirksame Medikamente noch einen Impfstoff gegen das Fieber. (APA, derStandard.at, 16.7.2014)

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