Ureinwohner Amerikas jagten riesige Rüsseltiere

15. Juli 2014, 17:41
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foto: sergio de la rosa
Die drei Skulpturen, geschaffen vom mexikanischen Künstler Sergio de la Rosa, zeigen drei frühe Elephanten-Vorfahrten (v.l.): ein Mastodon, ein Mammut und das Gomphotherium.

Washington - Archäologen in Mexiko haben in Mexiko besonders alte Überreste der sogenannten Clovis-Kultur entdeckt, die nicht nur aufgrund des Alters für Aufsehen sorgen. Neben über 13.000 Jahre alten Speerspitzen und Steinwerkzeugen fanden sie nämlich auch Kieferknochen zweier urzeitlicher Rüsseltiere, sogenannter Gomphotherien, die mit den Mammuts und den Amerikanischen Mastodons verwandt waren. Die im Wissenschaftsjournal PNAS beschriebenen Funde zeigen nicht nur, dass diese Urelefanten zu dieser Zeit noch in Nordamerika vorkamen. Sie offenbaren auch, dass die Clovis-Menschen sich gerne am Fleisch dieser Rüsseltiere labten. (tasch, DER STANDARD, 16.07.2014)

Abstract
PNAS: Human (Clovis)–gomphothere (Cuvieronius sp.) association ∼13,390 calibrated yBP in Sonora, Mexico

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