Experte: Gelebte Inflation weit über offizieller Rate

Chat16. Juli 2014, 11:44
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Minizinsen bringen Wertverlust, Krisenherde sorgen für gestiegene Volatilität, Kapitalmarktexperte Matejka gibt Tipps

Sparbuch-Sparer haben es derzeit schwer, die Zinsen sind im Keller. Doch was tun mit dem Geld, das auf der hohen Kante liegt? Im derStandard.at-Chat beantwortet Wolfgang Matejka, Chef-Investor bei der Wiener Privatbank und Fondsmanager, die Fragen der Userinnen und User. Mit "10.000 Euro, die man im Moment nicht braucht", würde Matejka sich "ernsthaft Aktien von Unternehmen mit wachsenden Dividendenpotenzial überlegen" oder Aktienfonds.

Als "Sparbuch-erfahrener Investor" sollte man sich die Frage stellen: Kapitalerhalt oder Verzinsung – und danach die Wahl des Investments richten, rät Matejka. "Im Sparbereich werden sie ihren Wert real erwartungsgemäß nicht halten können."

Matejka hat nicht nur harte Anlage-Tipps parat, auch Geld in "emotionalen Investments" wie Kunst, Wein oder Luxusgüter anzulegen, empfiehlt der Kapitalmarktexperte, wenn im Jahr ein paar Tausender übrig bleiben. Ansonsten rät Matejka zu langfristigen Fondssparvarianten, die durch ihre Rendite helfen, "die Inflation zu puffern". (red, derStandard.at, 16.7.2014)

ModeratorIn: Lieber Herr Matejka, Danke fürs Kommen. Liebe Leser und Leserinnen, wir freuen uns auf eine anregende Stunde.

Wolfgang Matejka: Ich freue mich ebenso und hoffe auf anregende Fragen.

Saurer Zivi: Mein Bausparer läuft im Oktober aus. Meinen Berechnungen zufolge ist ein Sparbuch mit 6j Bindung des Durchschnittsbetrages bereits ertragreicher. Sehen Sie das das auch so? Wie würden Sie ca 6.400€ ab Oktober neu investieren?

Wolfgang Matejka: Als Sparbuch-erfahrener "Investor" hat man es in diesen Zeiten ziemlich schwer. Sie sollten sich jedenfalls die Frage stellen und beantworten, ob ihnen der Kapitalerhalt oder die Verzinsung wichtig sind, denn danach richtet sich auch die Wahl des Investments. Im Sparbereich werden sie ihren Wert real erwartungsgemäß nicht halten können.

f l o: In den letzten Jahren waren Immobilien extrem gefragt - speziell in Wien. Haben wir es inzwischen mit einer Immo-Blase zu tun?

Wolfgang Matejka: In bestimmten Bereich höchstwahrscheinlich, insbesondere bei Immoblilienlagen in zentraler Wien-Lage ist von einer vernünftigen Rendite im Sinne eines Investments nicht mehr auszugehen. Hier liegen aber die Motive mehr im Streuen seiner Vermögenswerte und möglicherweise auch im Erhalt der eigenen Vermögensbestände (insbesondere ausländischer Investoren).

Saurer Zivi: Was halten Sie von ETF (exchange traded funds)? Können Sie hier Tipps bzw Empfehlungen abgeben? Es fallen ja hier keine Management-Gebühren mehr an. Eignen sich ETFs ihrer Meinung nach auch für Ansparpläne?

Wolfgang Matejka: ETFs sind in jedem Fall zu hinterfragen. So "heilig" wie sie scheinen, sind sie nicht. Der Grund dafür sind folgende: Der Management kostet auch und versteckt sich sehr oft hinter Nebengebühren und Ertragsabschichtungen, die man auf den ersten Blick nicht sieht. Genauso wichtig ist es sich die unterliegenden Indizes für diese ETFs zu analysiseren. Viele davon sind nämlich reine Kursindizes und liefern deswegen gar keine Ausschüttungen. Der ETF allerdings bekommt sie, reicht sie zumeist aber nur begrenzt, wenn überhaupt, weiter. Und die Liquidität der ETFs ist zwar in der Regel relativ hoch, aber im Exgtremfall angesichts mehrer Beispiele in den letzten 1,5 Jahren oft nicht vorhanden, genau dann wenn man sie braucht. Am Ende sollte man noch den Spread zwischen Ankauf und Verkauf in seiner Kalkulation berücksichtigen.

UserInnenfrage per Mail: Viele haben jetzt Einblick in ihr Pensionskonto bekommen und so manch einer hat jetzt wohl festgestellt, dass da am Ende nicht viel übrig bleibt. Ab welchem Monats-Beitrag zahlt sich eine Privatvorsorge für einen 50-Jährigen aus, der noch nie in ein

Wolfgang Matejka: Schwer zu beantworten, das müssten ein Beitrag sein, denn er sich zumindest 15 Jahre lang monatlich leisten kann. Hoffentlich gibt es das Schwedische Modell bald.

UserInnenfrage per Mail: Was würden Sie mit – sagen wir – 10.000 Euro tun, die Sie im Moment nicht brauchen?

Wolfgang Matejka: Je nach dem, wie lange der "Moment" ist, würde ich mir im Falle eines mehrjährigen Zeitraumes enrsthaft Aktien von Unternehmen mit wachsenden Dividendenpotenzial überlegen. Sollte mir das zu viel Mühe bereiten, denke ich über ein Fondsinvestment in Aktienfonds sehr positiv.

c2e2ce29-681a-41bf-b8c5-6cc109d933e2: Was halten Sie von Erwerb von Billig-Immobilien im benachbarten Ausland (Ungarn, Slowakei, usw.)? Es werden hierzu große Wertsteigerungen versprochen bzw. prognostieziert. Stimmt das?

Wolfgang Matejka: Ich halte davon insbesondere angesichts der aktuellen politischen Situation in diesen Staaten wenig. Das Risiko als Ausländer "erkannt" und deswegen anders behandelt zu werden, erscheint mir in diesen Preisen noch nicht vollends reflektiert zu sein.

Saurer Zivi: Ist es nicht überhaupt sinnvoller - sofern keine Pensionszwangsversicherung vorliegt - sich das Geld selbst zb in einen Anleihen-Aktienfonds einsparend zur Seite zu legen? Anstelle einer "Zukunftsvorsorge" über einen Dritten?

Wolfgang Matejka: Völlig korrekt. Zusätzlich würde ich meinen, dass persönliches Risiko aber abgesichert gehört und deswegen Risikoversicherungen, keine Ansparversicherungsprodukte ergänzend eingebunden werden sollten.

Sixtus Dohostdus: Wie schauts mit Versicherungsaktien aus?

Wolfgang Matejka: Versicherungsaktien leiden derzeit stark unter dem generell tiefen Renditenniveau. In vielen Bereichen sind ihre Produkte daher an der Grenze zur inneren Profitabilität. Sie werden aber über aktive Wachstumspolitik außerhalb Europas und generelle Suche nach gemeinsamem Absichern (Risikopooling spart Kosten) im Geiste eines generellen Kostensparauftrages den Weg ins Wachstum aktiver als zuletzt umsetzen. Als Investition sind Versicherungen daher derzeit relativ riskant, bieten aber mittel- bis langfristig exzellente Investitionschancen, insbesondere dann wenn sich die Renditelandschaft nach oben bewegt.

standarT: Ich habe immer wieder kleinere Mengen an Gold zugekauft und bin nicht mehr sicher ob ich das noch weiter verfolgen soll. Wie wirkt sich Ihrer Meinung nach die geplante Regulation des Preises aus? Wie der Zusammenschluss der BRICS Staaten - Enwicklun

Wolfgang Matejka: Gold spielt im internat. Notenbankgeschäft eine dermaßen geringe Rolle (allein aufgrund der Menge an verfügbarem Material), dass das Thema Gold in jedem Fall emotionell überlagert bleibt. Keine Notenbank der Welt wird sich zum Goldstatus bekennen, weil sie weiß, dass sie dadurch allein aufgrund ihrer Nachfrage, den Preis in exorbitante Höhe bringen würde. Gold ist für mich einzig für die Erwartung einer heftigen Erschütterung der internat. Finanzsysteme ein, dann auch nur kurzfristiger, Investitionsersatz. Diese Emotion müssten sie für sich als Investor selbst beantworten.

Tintifax der ... Druide!: Trotz eigentlich sehr expansiver Geldpolitik sehen wir bisher mehr Deflation (etwa in Griechenland) als Inflation (wie im Nahrungsmittelbereich bei uns). Wird das so bleiben (analog Japan) oder rechnen sie mit einem Anstieg der Inflation?

Wolfgang Matejka: Die Frage ist welche Inflation wir meinen. Die öffentliche Inflation ist, gar nicht böse gemeint, derzeit nich tin der Lage, die reale Inflation wiederzugeben. Das liegt an einem, duirch Politik und Notenbanken, vorgegebenen geringerem Risikopotenzial bei Banken und damit einer nachhaltig sinkenden Kreditvergabe (die den Geldkreislauf anregen würde und dadurch Inflation erzeugen müsste) und an der Tasache, dasss die Inflaitonsberrechung in den letzten Jahren den sich rapide wandelnden Konsumgewohnheiten hinterher hinkt. Bedeutet, das schnell wandelnde Konsummuster nicht im aktuellen Inflationskorb genügen gewichtet wiedergegeben werden und somit eine, gar nicht böswillig beabsichtigte, "falsche Inflation" wiedergeben. Die "gelebte" Inflation ist meiner Ansicht nach deutlich höher als die offiziell ausgewiesene, wobei selbst die offizielle in Österreich bei 1,8 Prozent lag. Von deflatorischen Tendenzen kann man daher derzeit nicht ausgehen. Die Aussagen der EZB diesbezüglich indizieren zusätzlich die Bereitschaft jede Entwicklung in diese Richtung aktiv bekämpfen zu wollen.

beos: Wozu Risikoversicherungen bei Aktien? Bei der klassischen Anlage-ohne Zertifikate usw.-reichen doch stopp loss Kurse+Abstand (Trailing stop)idR aus..oder sehen sie das anderes?

Wolfgang Matejka: In der klassischen Aktienanlage ist das natürlich korrekt. Risikoversicherungen eignen sich meiner Ansicht nach nur um einen persönlichen Investitionsplan (beispielsweise Pension ansparen) von exogenen persönlichen Risiken abzuschotten. Ergänzend muss man sich aber auch in der klassischen Aktienanlage klar sein, dass die Vergabe von Stopp-Loss-Limits einen permanenten Aufsichtsbedarf und Analysebedarf unterliegt. Pauschale Limits funktionieren nicht mehr zufriedenstellend.

IllinoisEnemaBandit: Guten Tag. Was ist von einer Pensionsvorsorge in Form einer Skandia zu halten? Ist das für Otto Notrmalverbraucher zu empfehlen? Muss man als Kunde spezielle Kenntnisse mitbringen?

Wolfgang Matejka: Wenn sie die fondsgebundene Lebensversicherung meinen, dann halte ich das für eine gute Variante sofern sie auch aktiven Einfluss auf die Fondsselektion ausüben können, wenn sie wollen.

|||||||||||||||: Ich habe ca. ein viertel des Kaufpreises einer Wohnung, in meiner gewünschten Preislage, in diversen Sparformen (Sparkonto, Bausparer,...) angelegt. Macht es bei den derzeit extrem niedrigen Zinsen dafür aber auch sehr hohen Immobilienpreisen, Sinn

Wolfgang Matejka: Leider kenne ich diese Finanzierungsparameter nicht, kann aber sagen, dass aufgrund der restriktiven Kreditvergabe, die ich bei vielen Banken derzeit sehe, eine Kreditfinanzierung von 3/4 einer Wohnung höchstwahrscheinlich nicht effizient ist, vor allem deshalb, weil die Mietrenditen für Immobilien in erkennbarer Stadtlage deutlich unter diesen Kreditzinsen zumeist liegen. Was sie sich aber überlegen können, ob sie nicht bei den diversen Anbietern von Vorsorgewohnungen eine geeignete Variante für ihren Investitionsplan finden können. Abseits vom Aktienmarkt können sie sich natürlich mit dem Bereich der Unternehmensanleihen auseinandersetzen. Hier rate ich aber zu einer wirklich bewussten Analyse des unterliegenden Unternehmens, damit sie auch sicher sind, ruhig schlafen zu können. Ergänzend zu einer Direktinvestition in Aktien empfehle ich auch über Fondsinvestitionen in Unternehmensanleihenfonds, gemischte Fonds oder vielleicht sogar Aktienfonds nachzudenken.

fokus auf das wirklich wichtige: Noch kurz zurück zu standarT´s Gold-Frage und Ihrem vorletzten Satz: Ist die nächste Erschütterung zu erwarten? Das Potential ist ja noch vorhanden nur spricht momentan niemand mehr darüber. UND: Worin sollte ich dann investiert sein?

Wolfgang Matejka: Ich glaube nicht an die nächste Erschütterung im Rahmen vorhergegangener Finanzerschütterung a la Griechenland. Der Grund hierfür liegt darin, dass man als Mensch auch lernen kann und die Fehler die man am Beispiel Griechenlands gemacht hat, wohl nicht mehr zulassen wird. Erschütsterungen sind daher für mich derzeit in erster Linie "Tests" der Reagibilität des politischen Systems inkl. der Notenbanken und, weil die derzeit funktionieren, daher zumeist kurzfristig. Sie dienen aus meiner Sicht in erster linie dazu, günstige Einstiegsniveaus für Investitionen in Sachwert-dominierte Bereiche (Aktien, Beteiligungen, Asset-Swaps) zu provozieren. Mein Rat daher, in genau diese Asset-Klassen investiert zu sein, sofern man sich einen mittel- bis längerfristigen Investitionszeitraum leisten möchte.

Tom77: Was denken Sie, ich 24 Jahre und zahle seit 2008 monatlich EUR 50,00 in die staatliche Pensionvorsoge ein. Also ins alte Modell. Zahlt sich eine Umstieg in neue Modell aus?

Wolfgang Matejka: Nein, bleiben sie dabei, oder analysieren sie anhand ihrer Vertragsbedingungen den frühestmöglichen Ausstieg ohne Wertverlust und investieren danach die 50,-- in einen Fondssparplan (ich würde zu seriösen Aktienfonds raten, wobei sie dabei auf die Spesen nicht vergessen sollten zu sehen, bzw. diese mit ihrem Bankberater zu verhandeln).

PeanutbutterWolf: Ist die Investition in einen indexgebundenen Fonds auch ohne Inaspruchnahme eines Kreditinstituts ein ratsames Investment. Oder sollten sich unerfahrene Privatanleger auch mit solchen Produkten an Ihre Bank wenden?

Wolfgang Matejka: Mit einem indexgebundenen Fonds werden sie den Blick auf das Risiko dieses Indexes nicht ausschließen können. Das können sie sich aber als Privatperson via Internet selbst beantworten. Was sie aber neben indexgebundenen Fonds selektieren mögen, sind Fonds, die als Benchmark diese Indizes anwenden. Bei näherer Betrachtung dieser Fonds werden sie erkennen können, dass es eine Gruppe von Fonds gibt, die diese regelmäßig schlagen können und ihnen daher einen höheren Ertrag in Summe liefern. Zusätzlich liefert ihnen das Fondsmanagement auch die Rückendeckung bei Verwerfungen an den Kapitalmärkten schneller reagieren zu können, als es Privaten zumeist möglich ist.

Tetralemma: was raten Sie "Investmentanfängern"? Tagesgeldkonto, Bausparer, Versicherungen sind vorhanden, doch bei Aktien, Anleihen und Fonds fühlt man sich durch die riesige Auswahl rasch erschlagen. Kostenlose Beratung (so wird man gewarnt) heißt in das prov

Wolfgang Matejka: Die Frage ist berechtigt. Ich denke, es wäre vernünftig wenn man sich aufgrund vorhandener Medien (insbesondere Print u. Internet) eine "emotionale" Vorselektion erarbeitet. Dies hat den Vorteil, dass man sich mit dem Investment im Vorfeld auseiandersetzt ohne bereits investiert zu haben, um danach den möglichen Verkaufsdruck eines Beraters etwas entgegensetzen zu können. Das was sie sich aber in jedem Fall vorher beantworten müsen und auch jedem Berater abverlangen müssen, ist die Beantwortung der Frage (und das ist definitiv schwierig) mit welchem Ertrag bin ich zufrieden und welches Risiko bin ich bereit dafür einzugehen. Klingt simpel, ist ernsthaft betrieben, aber enorm schwierig. Mit dieser Beantwortung haben sie die meiste Arbeit für sich und auch ihren Betreuer erledigt.

UserInnenfrage per Mail: Mir bleiben jedes Jahr ein paar Tausender über. Davon verliere ich jährlich zwei Prozent durch die Inflation. Lohnt es sich bei so kleinen Summen das Geld von einer Bank anlegen zu lassen? Oder fressen die Gebühren den Ertrag sowieso auf?

Wolfgang Matejka: Wen ihnen die Tausender "übrigbleiben", dann würde ich ihnen empfehlen, sich entweder ein emotionales Investment zu leisten (durchaus ernstgemeint, denn diese Investment wie Kunst, Wein, Luxusgüter, ... sind durchaus berechtigt und werden mittlerweile immer präsenter), oder, die Tausender in eine langfristige Fondssparvariante zu investieren, die ihnen durch ihre Rendite hilft die Inflation zu puffern.

bin neu hier: derzeit sind die kreditzinsen recht günstig. ab wann rechnen sie wieder mit steigenden zinsen (die ja meist an den euribor gebunden sind) und wie sehen sie die entwicklung in den kommenden zehn oder zwanzig jahren?

Wolfgang Matejka: Für die kommenden 10 bis 20 Jahre erwarte ich mir doch recht deutlich höhere Zinsen als die aktuellen. Der Grund dafür liegt darin, dass das aktuelle Niveau durch Finanzkrise, Notenbankinterventionen und Regulatorien künstlich gedrückt erscheint und sich bei Wegfall dieser Parameter auch wieder erhöhen wird müssen. Sollten sie sich daher die Frage stellen ob sie jetzt einen variabel oder fix verzinsten Kredit wählen sollen, würde ich ihnen langfristig zum Fixzins raten, selbstverständlich in Abhängigkeit zur derzeiten Höhe in Relation zum Euribor.

Wirtschaftswachstum: Wie haben Sie derzeit ihr persönliches Vermögen gestreut, anteilsmässig?

Wolfgang Matejka: Steckt alles in meiner Firma und somit in Sachwerten.

lospedri: Was würden sie mir (ein kompletter Laie zu dem Thema Geldanlage etc.) für eine Aus-Weiterbildung (auch Literaturmäßig) empfehlen wenn ich mich nun entschließen sollte, mich mit der Materie auseinander setzen zu wollen?

Wolfgang Matejka: Eines der besten Bücher über die Börse (obwohl die Börse darin nicht ein einziges Mal vorkommt) ist für mich von Paul Watzlawick "Wie wirklich ist die Wirklichkeit". Sollten sie den Hauch der großen Börsenwelt und die Basis der Krise der letzten Jahren belesen wollen, ist das Buch "The Greatest Trade Ever, How One Man Made Twenty Billion US with one single trade" von Gregory Zuckerman sicher spannender, aber zwischen den Zeilen auch desillusionierender Lesestoff.

ModeratorIn: Liebe User und Userinnen, danke fürs Dabeisein. Viele Fragen müssen wir leider wieder einmal unbeantwortet lassen. Lieber Herr Matejka, danke noch einmal für die Teilnahme. Allen noch einen schönen Tag.

Wolfgang Matejka: Vielen Dank für ihre außergewöhnlich intensiven Fragen und ich hoffe, zumindest die eine oder andere erfüllend beanwortet zu haben. Liebe Grüße

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