Wo Kärnten und Kenia zusammenlaufen

Blog16. Juli 2014, 05:30
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Eine Win-Win-Win-Geschichte von der Turracher Höhe

Einfach nur ein Laufcamp zu organisieren war Thomas Krejci zu wenig: Seit sieben Jahren organisiert der Kartograf und Läufer Bergtrainingswochen für kenianische und österreichische (und deutsche) Läufer, seit 2011 auf der Turracher Höhe. Eine Win-win-win-Geschichte: für die afrikanischen Läufer eine gute Basis, um bei europäischen Bergläufen zu starten, für Europäer (egal auf welchem Leistungslevel) ein feines Lauflernerlebnis - und für die Region, aus der die Kenianer kommen, ein spürbarer Entwicklungsimpuls.

Ich durfte ein paar Tage Höhen(lauf)luft schnuppern.

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foto: thomas rottenberg

Am Berg gehen Uhren anders. Weiß ich eh. Vom Skitourengehen. Vom Bergsteigen: Sechs Uhr früh ist gar nix. Oder sogar spät. Das hat 1.001 Gründe - und dass Sonnenaufgänge am Berg etwas Besonderes sind, kann man nicht einfach erzählen. Das muss man erleben. Nur dann versteht man, dass es dann vollkommen egal ist, ob man Zeit hatte zu duschen. Ausgeschlafen ist. Fröstelt. Oder friert. Oder gefrühstückt hat: Der erste Sonnenstrahl ist, was zählt. Das, was entschädigt. Und das, was den Unterschied ausmacht: Ich bin eine Stadtpflanze. Aber deshalb weiß ich, wieso ich diesen Moment so liebe.

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