Kunsthalle Krems eröffnete Sommerausstellungen 

13. Juli 2014, 14:45
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Umfassende Personalen von Martha Jungwirth und Gregor Schmoll - Bis 2. November 

Krems - Über 800 Gäste, darunter viele Künstler, sind nach Angaben der Kunsthalle Krems am Samstagabend zur Eröffnung der Ausstellungen von Martha Jungwirth, Gregor Schmoll und Rene Wirths gekommen. Direktor Hans-Peter Wipplinger freute sich, mit Jungwirth und Schmoll "zwei Vertreter der heimischen Szene zu präsentieren, die als Entdeckungen bzw. Wiederentdeckungen gelten."

Intention des Hauses sei es, neben internationalen Positionen - wie heuer beispielsweise Yoko Ono oder William Kentridge - insbesondere auch der österreichischen Kunst einen breiten Raum in der Programmierung einzuräumen. 130 Werke aus fünf Jahrzehnten - darunter Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde - würden das frühere und aktuelle Schaffen Jungwirths, der großen Einzelgängerin der österreichischen Kunstszene, eindrucksvoll dokumentieren. "Diese Präsentation war längst überfällig", so Wipplinger, der sich laut der Aussendung auch darüber freute, dass "viele Werke aus privaten und öffentlichen Sammlungen als Leihgaben gewonnen werden konnten".

"Monsieur Surrealist"

Parallel dazu würdigt die Kunsthalle Gregor Schmoll, den "Monsieur Surrealist" der österreichischen Gegenwartskunst, mit einer umfassenden Personale. LHStv. Wolfgang Sobotka (ÖVP) gratulierte, dass es gelungen sei, die Grande Dame der informellen Kunst Österreichs, Martha Jungwirth, nach Niederösterreich zu holen, und mit Gregor Schmoll einen fantastischen Künstler der jüngeren Generation zu fördern. "Mit diesen Ausstellungen wird das Profil der Kunsthalle Krems weiter geschärft", so Sobotka.

Die Ausstellungen sind bis 2. November zu sehen. Die Factory der Kunsthalle zeigt im selben Zeitraum "Aus der Welt" großformatige Malereien des jungen deutschen Künstlers Rene Wirth. (APA, 13.07.2014)

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