Deutscher Ex-Minister Guttenberg berät US-Start-up für Cyberwährungen

    13. Juli 2014, 10:47
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    Hilfe beim Umgehen "regulatorischer Fallstricke"

    Der frühere deutsche Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist beim US-Start-up-Unternehmen Ripple Labs als Berater eingestiegen. Wie die "WirtschaftsWoche" berichtet, will das junge Unternehmen Überweisungen so einfach wie E-Mail-Senden machen. Mit seinem Netzwerk können Cyberwährungen wie Bitcoin, aber auch Dollar oder Euro gebührenfrei verschickt werden.

    Cyberwährung "Ripple"

    Zudem gibt das Unternehmen eine eigene virtuelle Währung namens Ripple heraus. "Das traditionelle Zahlungssystem ist antiquiert, teuer und ineffizient", sagte Guttenberg der Wiwo zufolge. "Ich will Ripple Labs helfen, die regulatorischen Fallstricke zu umgehen." Der Markt für Cyberwährungen befinde sich noch am Anfang. "Die Erfindung dieser Technologie kann jedoch nicht rückgängig gemacht werden."

    US-Aufenthalt

    Der einstige CSU-Hoffnungsträger war zunächst Wirtschaftsminister und übernahm im Herbst 2009 das Verteidigungsressort. Anfang 2011 trat Guttenberg zurück, nachdem ihm die Universität Bayreuth wegen Plagiaten den Doktortitel aberkannt hatte. Anschließend zog er mit seiner Familie in die USA. (APA, derStandard.at, 13.7.2014)

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      Traditionelle Zahlungssysteme seien "antiquiert", so der ehemalige deutsche Minister

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