Verkauf von T-Mobile US an Sprint rückt näher

12. Juli 2014, 10:04
posten

"Nikkei": Basis-Vereinbarung liegt vor, nur noch Details offen

Die Deutsche Telekom kommt beim geplanten Verkauf ihrer US-Tochter T-Mobile an den Rivalen Sprint einem Medienbericht zufolge voran. Zwischen Sprint und der Telekom gebe es inzwischen eine Basis-Vereinbarung zu dem Vorhaben, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Freitag. Allerdings müssten noch Details verhandelt werden. Auch müssten die US-Behörden dem Vorhaben zustimmen.

Springt gehört Japanern

Sprint gehört dem japanischen Konzern Softbank. "Nikkei" zufolge will Sprint der Telekom einen Anteil von mehr als 50 Prozent an T-Mobile US abkaufen. Die Kosten lägen bei rund 16 Mrd. Dollar (11,76 Mrd. Euro). Die Telekom hält zwei Drittel an T-Mobile US. Reuters-Informationen zufolge wird die Telekom nach dem Verkauf wohl noch 15 bis 20 Prozent an dem US-Unternehmen besitzen.

Von Behörden blockiert

T-Mobile US sollte vor drei Jahren für 39 Mrd. Dollar an den US-Konzern AT&T verkauft werden. Die US-Behörden blockierten den Kauf aber und erklärten, es müsse mindestens vier landesweite Mobilfunkanbieter in den Vereinigten Staaten geben. AT&T ist Branchenführer in den USA, gefolgt Verizon, Sprint und eben T-Mobile US. Auch im aktuellen Fall bezweifeln viele Beobachter, dass die US-Behörden einen Verkauf zulassen. (APA, 12.07.2014)

  • Dieses Mal soll der Verkauf von T-Mobile USA klappen. Der Nutznießer: Sprint.
    foto: reuters/kelly

    Dieses Mal soll der Verkauf von T-Mobile USA klappen. Der Nutznießer: Sprint.

Share if you care.