Preisabsprachen: Weitere Strafen gegen Elektronikhändler

11. Juli 2014, 11:56
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Grundig Intermedia muss 372.000 Euro zahlen

Das Kartellgericht hat gegen zwei weitere Elektronikhändler Geldbußen wegen verbotener Preisabsprachen verhängt. Die Grundig Intermedia GmbH wurde zur Zahlung von 372.000 Euro verdonnert, die Hans Lurf GmbH (Pioneer Österreich) muss 100.000 Euro bezahlen, wie die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am Freitag mitteilte. Die Entscheidungen sind rechtskräftig.

Behinderung des Absatzkanales 'Online Verkauf'

Die BWB hatte Ende Februar 2014 Geldbußenanträge gegen mehrere Unternehmen wegen kartellrechtswidriger vertikaler Preisbindungen gestellt. Dabei ging es um "aufeinander abgestimmten Verhaltensweisen, welche eine Behinderung des Absatzkanales 'Online Verkauf' von Unterhaltungs- und Haushaltselektronik" zum Ziel haben oder bewirken.

Weitere Geldbußen

Bereits Mitte Juni war bekannt gegeben worden, dass das Kartellgericht gegen die Media-Saturn BeteiligungsgmbH, die Pioneer Electronics Deutschland GmbH und die SSA Fluidra Österreich GmbH Geldbußen von insgesamt 1,23 Mio. Euro verhängt hat. (APA, 11.7.2014)

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