Open Data: ÖBB wollen einheitliche Lösung 

10. Juli 2014, 18:23
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Implementierung von Echtzeit-Daten in Google Maps hat "keine Prioriät"

Die Chancen auf eine baldige Implementierung von Echtzeit-Daten der ÖBB in Google Maps stehen wohl eher schlecht. "Priorität hat für uns derzeit die Zusammenführung von SCOTTY und die Verbesserung der Ergebnisse in der Verkehrauskunft Österreich“, heißt es vonseiten des Bahnkonzerns.

Anzeichen

Dabei hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder Anzeichen dafür gegeben, dass Nutzer von Google Maps bald ÖBB-Verbindungen in Echtzeit im Kartendienst abrufen könnten. Zuvor waren die ÖBB sogar dafür kritisiert worden, sich im Bereich der externen Services zu sehr auf Google Maps zu konzentrieren.

A nach B

Das scheint aber der Vergangenheit anzugehören: Denn Echtzeitdaten werden ab sofort an die Verkehrsauskunft Österreich übermittelt, deren App "AnachB VOR“ sie für Nutzer verfügbar macht. Laut Format pries ÖBB-CEO Christian Kern vergangene Woche bei einer Pressekonferenz, dass man bei der "österreichischen Lösung“ die Echtzeitdaten sehen könne, während man an Google nur "statische Daten“ übermittle. Man sei aber "offen“.

Open Data

Beim Thema Open Data sehe man hingegen eine österreichweit einheitliche Lösung, die bei der Verkehrsauskunft Österreich angesiedelt werden soll, heißt es auf Anfrage des WebStandard. Denn es sei nicht sinnvoll, wenn "jedes Verkehrsunternehmen und jeder Verkehrsverbund eine eigene Open Data-Lösung" aufbaue. (fsc, derStandard.at, 10.7.2014)

  • Die ÖBB konzentrieren sich scheinbar auf Scotty und AnachB
    foto: standard/cremer

    Die ÖBB konzentrieren sich scheinbar auf Scotty und AnachB

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