IBM investiert kräftig in der Hoffnung auf Durchbruch bei Chips

10. Juli 2014, 08:29
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Bilanz des US-Computerriesen wird kommende Woche erwartet

Der Computerriese IBM will mit Milliardeninvestitionen den nächsten Durchbruch in der Chip-Technologie erzwingen. Drei Milliarden Dollar will der US-Konzern in den kommenden fünf Jahren in die Chipforschung stecken, wie er am Mittwoch mitteilte. IBM hofft, mit einem Innovationsschub seine schwächelnde Hardware-Sparte wiederzubeleben.

Im vergangenen Jahr hatte IBM konzernweit sechs Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben. In einer Woche will der Konzern seine Bilanz des zweiten Quartals vorlegen. Im ersten Quartal war der Umsatz der Hardware-Sparte um 23 Prozent eingebrochen.

Stabil und hitzebeständig

IBM setzt auf kleinere und effizientere Computer-Prozessoren. Dabei erforscht der Konzern neue Materialien zur Chipherstellung wie Nanoröhren aus Kohlenstoff, die stabiler und hitzebeständiger als die derzeit genutzten Werkstoffe sein und schnellere Verbindungen ermöglichen sollen.

"Die Botschaft an unsere Investoren ist, dass wir an diesen Bereich glauben", sagte Tom Rosamilia von IBM. Die bisher gebräuchlichen Siliziumchips bieten nach Meinung von IBM keine großen Entwicklungsmöglichkeiten mehr. Die Amerikaner sind die einzige große Firma, die in die Carbonchip-Forschung investiert. (APA/Reuters, derStandard.at, 10.7.2014)

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  • IBM setzt auf kleinere und effizientere Prozessoren
    foto: reuters/wilking

    IBM setzt auf kleinere und effizientere Prozessoren

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