Die großen Töchter Österreichs sichtbarer machen

8. Juli 2014, 16:51
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In dieser Serie stellen RedakteurInnen des STANDARD ihre persönlichen "großen Töchter" vor 

Die Anregung kam von einem Leser, Helmut Flügel, inzwischen 90 Jahre alt und emeritierter Universitätsprofessor für Paläontologie in Graz. "Wie wäre es mit einer Artikelreihe in Ihrer Zeitung: 'Die großen Töchter Österreichs'? Hier könnte der Standard aufklärend wirken. Nur von dem Land der 'großen Töchter Österreichs' zu singen, sie aber nicht zu kennen, ist für mich etwas zu wenig", schrieb Flügel per E-Mail.

Er selbst habe sich mit einer bisher unbekannten Frau näher beschäftigt. Im Vorjahr sei sein Buch über Maria von Born erschienen, eine emanzipierte Kämpferin und Schulgründerin, die zwischen den USA und Österreich pendelte.

Wir diskutierten in einer Redaktionskonferenz über diesen Vorschlag: Sollten wir nur Zeitzeuginnen der Hymnentexterin Paula Preradović vorstellen oder uns auf berühmte Frauen beschränken? Hat nicht jeder und jede eine eigene Vorstellung davon, wen er oder sie als "große Tochter" bezeichnen würde? Kann das nicht auch die alleinerziehende Nachbarin sein?

So entstand eine lange Liste von Frauen, die wir im Rahmen dieser Serie in den nächsten Wochen vorstellen wollen. Bertha von Suttner ist für mich die Erste, die mir beim Begriff "große Tochter" einfällt. Wir wollen damit Frauen und ihre Leistungen für das Land und die Menschen sichtbarer machen. (Alexandra Föderl-Schmid, DER STANDARD, 8.7.2014)

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