Deutschland: Pay-TV 2013 mit elf Prozent mehr Umsatz

8. Juli 2014, 13:50
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Anstieg auf zwei Milliarden Euro - Abos in den letzten Jahren um 50 Prozent gestiegen

München - Nach langer Durststrecke wird das Bezahlfernsehen in Deutschland immer erfolgreicher. Im vergangenen Jahr seien die Umsätze mit Angeboten für Pay-TV und Video-On-Demand im Vergleich zum Vorjahr um gut elf Prozent auf erstmals über 2 Mrd.Euro gestiegen, ergab eine Studie, die der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) am Dienstag in München vorstellte.

Für die kommenden Jahre sieht der Verband eine anhaltende Wachstums- und Innovationsdynamik. "Damit könnten wir auch in Deutschland vor einem neuen goldenen TV-Zeitalter stehen", sagte Frank Giersberg vom VPRT. 88 Pay-TV-Programme seien in Deutschland abonnierbar, davon 73 in HD.

6,4 Millionen Pay-TV-Abonnements

Das wachsende Zuschauerinteresse lässt sich auch an den deutlich gestiegenen Abonnentenzahlen ablesen. Der Verband zählte Ende 2013 rund 6,4 Millionen Pay-TV-Abonnements in Deutschland, das sind fast 50 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Wachstumstreiber sei auch ein vereinfachter technischer Zugang zu kostenpflichten Angeboten: Die Nutzer könnten ihre Lieblingsprogramme nicht nur auf dem großen Bildschirm zu Hause, sondern auch auf Mobilgeräten unterwegs abrufen.

Sky Deutschland mit zuletzt 3,7 Millionen Abonnenten peilt nach dem ersten Gewinn in der Firmengeschichte im vorigen Jahr auch für 2014 schwarze Zahlen an. Aber auch Unternehmen wie RTL und ProSiebenSat.1 bauen ihre Bezahlangebote seit einiger Zeit kontinuierlich aus. (APA, 8.7.2014)

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