Mexiko verspricht sich von Telekom-Reform Milliardeninvestitionen

8. Juli 2014, 08:13
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Oligopol von Carlos Slim soll gebrochen werden

Die mexikanische Regierung erhofft sich von der Reform des Telekommunikationswesens Investitionen in Höhe von 700 Milliarden Pesos (39,7 Mrd. Euro). Die Summe solle bis 2018 in den Ausbau der Netze und neue Angebote fließen, sagte am Montag der Staatssekretär für Kommunikation, Ignacio Peralta. Am Dienstag sollte die Abgeordnetenkammer die entsprechenden Ausführungsgesetze verabschieden.

Mehr Wettbewerb

"Die Reform sorgt für mehr Wettbewerb in einem Markt, der traditionell von großer Konzentration geprägt ist", sagte Peralta. Ziel ist es, das Oligopol des Milliardärs Carlos Slim und des Medienkonzerns Televisa zu brechen. So muss Slim, der auch an der österreichischen Telekom beteiligt ist, seine Netze für die Konkurrenz öffnen. Außerdem werden Lizenzen für zwei neue Fernsehsender vergeben. (APA, derStandard.at, 8.7.2014)

  • Das Oligopol von Telekom-Milliardär Carlos Slim soll aufgebrochen werden
    foto: reuters/bravo

    Das Oligopol von Telekom-Milliardär Carlos Slim soll aufgebrochen werden

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