Erschossener Tankstellenräuber: Warten auf Blutuntersuchung 

7. Juli 2014, 14:31
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Ergebnis soll Hinweise auf möglichen Alkohol- oder Drogenkonsum bringen 

Neunkirchen - Nach dem Tod eines gescheiterten Tankstellenräubers, der in Neunkirchen von der Polizei erschossen worden ist, warteten die Ermittler am Montag auf das Ergebnis einer Blutuntersuchung. Es geht dabei um Hinweise auf einen möglichen Alkohol- oder Drogenkonsum des 21-Jährigen. Medienberichten zufolge könnte der junge Niederösterreicher unter Drogeneinfluss gestanden sein.

Seitens der Polizei gab es am Montag keine weiteren Informationen zu dem Fall. Medienauskünfte erteile nunmehr die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, hieß es auf Anfrage.

Der Verdächtige war Donnerstagabend weniger als eine halbe Stunde nach einem gescheiterten Überfall auf eine Tankstelle in Wiener Neustadt in Neunkirchen von der Polizei zum Anhalten gezwungen worden. Er richtete in der Folge eine Softgun gegen die Beamten, die  laut den Angaben der Polizei "einer realen Waffe sehr ähnlich war". Als er auf der Beifahrerseite aus dem Auto stieg und die Waffe noch in Händen hielt, wurde das Feuer eröffnet. Neun Projektile trafen den 21-Jährigen. Drei der Treffer waren nach Polizeiangaben tödlich. (APA, 7.7.2014)

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