Mutter gab Vierjähriger Tabletten und wollte sich selbst töten

7. Juli 2014, 11:22
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Beide gerettet - Beschuldigte in stationärer Behandlung - Mädchen außer Lebensgefahr

Klagenfurt - Eine 29 Jahre alte Mutter hat Sonntagabend in Klagenfurt ihrer vier Jahre alten Tochter in Flüssigkeit aufgelöste Tabletten verabreicht und anschließend einen Suizid versucht. Sowohl Mutter als auch Kind wurden gerettet. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Moders eingeleitet, erklärte die Mediensprecherin der Anklagebehörde, Antoinette Tröster, auf Anfrage der APA.

Laut Medienberichten habe die Frau vor ihrer Tat aber doch noch ihre Mutter von ihrem Vorhaben verständigt. "Eine Ankündigung der Tat kann nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen nicht bestätigt werden, es wird derzeit geprüft, ob die Beschuldigte selbst die Rettungskette in Gang gesetzt hat", sagte dazu Tröster.

Vierjährige außer Lebensgefahr

Die 29-Jährige befand sich am Montag in stationärer Behandlung im Klinikum Klagenfurt und war vorerst nicht haftfähig. Das vierjährige Mädchen war außer Lebensgefahr. Ob und welche gesundheitlichen Folgen eingetreten sind, war laut Staatsanwältin noch nicht abschließend beurteilbar. "Für die Frage der Obsorge ist das zuständige Gericht oder Jugendamt zuständig", sagte Tröster. (APA, 7.7.2014)

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