Internationaler Studentenkongress in Graz

7. Juli 2014, 11:19
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Von 10. bis 12. Juli präsentieren 280 Studenten aus aller Welt ihre wissenschaftlichen Medizin-Arbeiten

An der Medizinischen Universität Graz findet ab Donnerstag der internationale Kongress zu medizinischen Forschungsergebnissen von Studierenden statt. Der österreichweit einzigartige Kongress ISC wurde zum zweiten Mal organisiert. Vom 10. bis 12. Juli werden 280 Studenten aus 40 verschiedenen Nationen an die 190 wissenschaftliche Arbeiten präsentieren.

Vielfältige Studien

In Serbien hat eine Studentengruppe erforscht, wie der Konsum von Soft-Drinks die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs beeinflussen kann. Medizinstudierende aus dem Iran analysierten, wie Gepflogenheiten der persönlichen Mundhygiene und das eigene Selbstwertgefühl zusammenhängen. Diese und rund 190 weitere Forschungsergebnisse werden am Kongress unter dem Motto "Share your experience" an der Grazer Med-Uni vorgestellt.

"Es handelt sich hier um Diplomarbeiten, Dissertationen, aber auch Ergebnisse aus Projekten, an denen die Studierenden selbst mitgewirkt haben", sagt Maximilian Mächler, Mitglied des Organisationsteams. Um die Ergebnisse am Kongress präsentieren zu können, muss die Arbeit zuerst einer Fachjury vorgelegt werden.

Internationaler Austausch

Die von den Grazer Medizinstudierenden ehrenamtlich organisierte Veranstaltung, soll den künftigen Medizinern den internationalen Austausch von Erfahrungs- und Informationen ermöglichen. "Eine internationale Vernetzung und die Schaffung des Zugehörigkeitsgefühles zur 'scientific community' sind wichtige Ziele, die wir mit dem ISC an der Med Uni Graz verfolgen", so die ISC-Gründungsmitglieder Ida Aringer und Thomas Georgi. Von Medizinstudierenden aus Österreich wurden rund 40 Beiträge eingereicht.

Neben der Präsentation der wissenschaftlichen Arbeiten, werden auch 36 Workshops angeboten. Themen wie Public Health, Kardiologie und Zellbiologie werden unter anderem behandelt. Es wird auch einen Abstractband geben. (APA, derStandard.at, 7.7.2014)

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