ÖBB zeigten fragwürdige Kreditgeschäfte an

5. Juli 2014, 13:07
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Kreditverträge ohne Sicherheiten bei Rail Cargo 

Wien - Rund um die Anklage des Kaufs der ungarischen Güterbahn MavCargo, bzw. der ursprünglichen Anzeige durch die ÖBB in der Causa, gibt es weitere Details. So seien unter Verantwortung des früheren Rail Cargo-Vorstands Gustav Poschalko zahlreiche Kreditverträge ohne Sicherheiten abgeschlossen worden, hatte das Nachrichtenmagazin "profil" bereits Ende Juni berichtet .

In einer Vorausmeldung heißt es nun, dass einer Londoner Zweckgesellschaft namens Watersdale Ltd., mit der Poschalko zwischen 2000 und 2009 eng zusammengearbeitet habe, in Summe 27,6 Mio. Euro zugeflossen.

Laut "profil", dass sich auf die von den ÖBB an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft übermittelte Sachverhaltsdarstellung bezieht, besteht der "dringende Verdacht", "dass all diese höchst risikoreichen Geschäfte von den Verantwortlichen der EXIF AT (Rail-Cargo-Tochter Express Interfracht, Anm.) in vollem Bewusstsein der Unterlassung der Besorgung von Sicherheiten abgeschlossen wurde." Von Poschalkos Rechtsbeiständen gebe es dazu keine Stellungnahme, so das Magazin. (red, derStandard.at.5.7.2014)

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