Tiroler Sicherheitszentrum: Baustart für 2016 geplant

4. Juli 2014, 17:18
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Vereinbarung am Freitag unterzeichnet - Fertigstellung bis 2018

Innsbruck - Der Baustart für das geplanten Tiroler Sicherheitszentrum in der Innsbrucker Kaiserjägerstraße ist für das Jahr 2016 vorgesehen. Mit der Fertigstellung der Einrichtung, mit der die zwei bisherigen Polizeistandorte in der Landeshauptstadt zusammengelegt werden, rechnen die Verantwortlichen Ende 2018. Am Freitag kam es in Innsbruck zur Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages.

Die Vereinbarung wurden unter anderem durch Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) und der Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI) in Anwesenheit von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) besiegelt. Platter bezeichnete das Sicherheitszentrum als einen "Meilenstein für die Exekutive in Tirol". Künftig seien alle relevanten Akteure und Kommanden unter einem Dach vereint.

Neue Flächen für Stadtentwicklung

Oppitz-Plörer sprach von einer "Win-win-Situation". Innsbruck bekomme ein neues Sicherheitszentrum und gleichzeitig würden neue Flächen für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung frei. Auch Mikl-Leitner zeigte sich zufrieden. Das Innenministerium habe sich immer für eine Zusammenführung der zentralen Sicherheitsdienststellen in einem gut erreichbar gelegenen Sicherheitszentrum ausgesprochen. "Die politische Einigung liegt vor, jetzt geht es an die rasche Umsetzung", sagte die Innenministerin, die im Rahmen ihres Tirol-Besuches auch rund 100 zusätzliche Planstellen für das Bundesland in der laufenden Legislaturperiode ankündigte.

Wird an Innenministerium vermietet

Das Sicherheitszentrum soll von der ARE, einer Tochter der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) realisiert werden. Nach der Fertigstellung werde die ARE die Liegenschaft an das Innenministerium vermieten, hieß es.

Lange Zeit hatte es bei dem Thema Auseinandersetzungen zwischen dem Land Tirol und der Polizei auf der einen sowie der Stadt Innsbruck auf der anderen Seite gegeben. Bund und Land hatten auf einen Ausbau des Standorts in der Kaiserjägerstraße am Areal des Heimes am Hofgarten gedrängt. Bürgermeisterin Oppitz-Plörer plante jedoch ursprünglich, dort ein neues Studentenheim zu errichten. (APA, 4.7.2014)

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