Bizarre Google-Street-View-Selfies gesammelt

Ansichtssache4. Juli 2014, 14:34
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Googles Roboter fotografierten sich unabsichtlich selbst 

Mario Santamaria hat viel Zeit bei virtuellen Rundgängen durch Museen verbracht: Der spanische Künstler durchsuchte nämlich Google Street View, durch das auch Kunstmuseen begehbar sind, auf unabsichtliche Selfies. Denn da Museen oftmals mit vielen Spiegeln ausgestattet sind, geraten Googles Fotografier-Roboter oft ohne ihr Wissen selbst in die Aufnahmen. Die besten Fotos hat Santamaria jetzt in einem Tumblr veröffentlicht.

screenshot/google

Die weiße Alufolie soll dabei helfen, Reflektionen möglichst gering zu halten. Laut "Spiegel" sehen manche Kunstblogs die Aufnahmen bereits selbst als Kunstwerk an, "wie ein Standbild aus einem Kubrick-Film".

screenshot/google

Googles Roboter haben mittlerweile mehr als 250 Museen abgeleuchtet, auf Google selbst sind tausende Gemälde und andere Kunstwerke abrufbar.

screenshot/google

In einem Behind-The-Scenes erfährt man mehr über die Funktionsweise der ungewöhnlichen Foto-Roboter:

google art project

Laut Google sei der "Trolley" eine Spezialanfertigung, die per Laser etwa den Abstand zur nächsten Mauer messen könne. Er funktioniere über einen eingebauten Laptop, zusätzlich gebe es mehrere externe Festplatten, um die riesige Datenmenge der hochauflösenden Fotos zu speichern. (fsc, derStandard.at, 4.7.2014)

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