Schülerunion stellt wieder Bundesschulsprecher

4. Juli 2014, 14:18
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VP-nahe Schülervertreter mit 25 von 28 Mandaten in der Bundesschülervertretung

Wien - Mit den gewohnten Ergebnissen haben am Donnerstag Nachmittag die Schülervertretungswahlen für das Schuljahr 2014/15 geendet. Die VP-nahe Schülerunion räumte 25 von 28 Mandaten in der Bundesschülervertretung (BSV) ab, die im September den Bundesschulsprecher kürt. Ein Sitz konnte heuer mangels gültiger Stimmen nicht vergeben werden.

Bis 3. Juli wählten die Schulsprecher der AHS, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) und Berufsschulen die jeweiligen Landesschülervertretungen. Diese 27 Mandatare sowie zwei Sprecher der Zentrallehranstalten bilden die BSV. Da ein Sitz der Zentrallehranstalten heuer mangels gültiger Stimmabgabe bei der Briefwahl unbesetzt blieb, gibt es nur 28 Mandate.

Die SP-nahe Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) gewann zwei Mandate und die neue Schülerorganisation Progress eines. Damit ist auch klar, dass die Schülerunion wie in allen Jahren seit 2005 wieder den Bundesschulsprecher stellt. Derzeit hat die Niederösterreicherin Angi Groß diese Funktion inne. Die AKS fordert seit Jahren eine Änderung des Wahlmodus: Statt der derzeitigen Kür der Landesschulsprecher durch die Schulsprecher solle sowohl auf landes- als auch auf Bundesebene eine Direktwahl durch die Schüler erfolgen. (APA, 4.7.2014)

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