Fußball-WM: Werben am lebenden Subjekt

4. Juli 2014, 17:16
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Live-Optimierung zum Live-Ticker: Mindshare führt mit derStandard.at vor, woran sich Digitalwerbung in Echtzeit anpassen lässt 

Frankreich gegen Deutschland im Viertelfinale: Livefußball mit doch recht hoher Aufmerksamkeit war der Mediaagentur Mindshare ein schlüssiger Anlass vorzuführen, wie sich Digitalwerbung praktisch in Echtzeit an das Publikumsverhalten anpassen kann. Schlüssiger Kunde für die Kampagne: der besonders interaktive Fußball-Liveticker von derStandard.at, aktiv in Österreich und Deutschland.

Publikumsnutzung und -reaktionen lassen sich live naturgemäß nicht an klassischen TV-Quoten orientieren - die kommen erst am Tag danach ins Haus. Live-Daten liefern also vor allem an Social Media wie Twitter und Facebook und anderen Second-Screen-Aktivitäten etwa über Tablets und Smartphones.

Stimmungsfeeds

Parameter der Live-Optimierung laut Mindshare: Echtzeit-Daten über das Publikum (Social Media und, laut Agentur, "Stimmungsfeeds") und die Performance der Kampagne (hier etwa an Onlinezugriffen auf den Liveticker gemessen, die sich naturgemäß auch mit dem Spielverlauf entwickeln), das Sortiment an Performance-Schlüsselfaktoren (KPIs), Werbedaten von Focus Mediaresearch und Google Trends. Vorgeführt am Freitag parallel zum Spiel auf einer Menge Bildschirmen - einem geladenen Fachpublikum zum Start von "The Loop" in Österreich. So nennt Mindshare das Instrument.

foto: mindshare

Mindshare-Chefin Friederike Müller-Wernhart beschreibt es so: "Es geht um die schnelle, intelligente und synchrone Nutzung von Daten", die "erstmals gleichzeitig sichtbar und sofort interpretierbar gemacht" würden. (red, derStandard.at, 4.7.2014)

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