Heinisch-Hosek und die Hymne: Beleidigungen und "Gaskammer-Aussagen"

3. Juli 2014, 14:29
174 Postings

Staatsanwaltschaft prüft noch Verdacht der gefährlichen Drohung 

Wien – Bemüht gefasst zeigte sich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei ihrem ersten Auftritt nach der Bundesymnen-Aktion auf Facebook. “Bestürzt bis erschüttert” sei sie über die heftigen Reaktionen auf ihren Eintrag gewesen, sagt die Ministerin. Sie habe mit ihrer Aktion “niemandem nahetreten wollen”.

Vergangenen Mittwoch hatte Heinisch-Hosek hatte ein Foto veröffentlicht, auf dem sie einen Zettel mit dem offiziellen Text der Österreichischen Bundeshyme in den Händen hält. Die Aktion sollte dazu dienen, den Sänger Andreas Gabalier  daran zu erinnern, “die Töchter in unserem Land auch mitzuerwähnen”, so Heinisch-Hosek.

Staatsanwaltschaft prüft

Die Aktion der Frauenministerin endete mit einem Shitstorm auf Facebook, bei denen der Ministerin mit Mord gedroht wurde. Dabei  sei es auch zu “Gaskammer-Aussagen” gekommen. Die Staatsanwaltschaft prüft die rund 18.500 Postings derzeit auf Wiederbetätigung und gefährliche Drohung. Die Ministerin selbst habe nicht alle Postings durchgelesen –  auch, um sich selbst vor den Beleidungen zu schützen. (Lisa Breit, derStandard.at, 3.7.2014)

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