Chaos Computer Club beschwert sich über GCHQ

2. Juli 2014, 15:02
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Britischer Geheimdienst nimmt "Schäden an kritischer Infrastruktur billigend in Kauf

Gemeinsam mit anderen internationalen Organisationen legte der Chaos Computer Club (CCC) Beschwerde gegen die Programme des britischen Geheimdienstes GCHQ ein, die zum Angreifen und Ausspähen von Netzwerkinfrastruktur und persönlichen Daten von Millionen von Menschen genutzt werden. Dies wurde durch die Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowdens bekannt.

Vorgehen nicht Schäden in Kauf

„Dieses illegale Vorgehen nimmt Schäden an kritischer Infrastruktur billigend in Kauf. Um ein Ende dieser Angriffe des GCHQ auf das Internet zu erzwingen, reichen der Chaos Computer Club und Privacy International zusammen mit den Internet-Service-Providern Riseup Networks (USA), GreenNet (GB), Greenhost (NL), Mango (Simbabwe), Jinbonet (Korea) und May First/People Link (USA) Beschwerde beim Investigatory Powers Tribunal ein.“, so der CCC in seiner Pressemitteilung am Mittwoch.

Das Investigatory Powers Tribunal (IPT) ist ein durch die britische Regierung eingerichtetes juristisches Organ und Kontrollkommission, dessen Aufgabe es ist, Beschwerden über unrechtmäßige Überwachung entgegenzunehmen und zu bearbeiten. (red, 2.7. 2014)

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