Nasenrast mit Donaublick: Objekt von Gelatin in der Wachau

1. Juli 2014, 13:46
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Die Künstlergruppe hat eine permanente Installation am Donauufer bei Krems realisiert

Rossatz-Arnsdorf - Eine Nase zum Begehen hat die Künstlergruppe Gelatin an der Fährstation St. Lorenz (Bezirk Krems) am südlichen Donauufer in der Wachau geschaffen. Die vier Meter hohe permanente Installation aus Beton wird am 12. Juli eröffnet. Als Vorlage für das Kunstwerk dienten echte Nasen, deren Modelle zu einem "Nasencasting" geladen wurden, hieß es in einer Aussendung.

Gelatin war 2012 als Sieger aus einem Wettbewerb für eine skulpturale Gestaltung der Regionalinitiative Wachau 2010plus in Kooperation mit Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich hervorgegangen. Die sogenannte Wachauer Nase sei so groß, dass man aufrecht durch die Nasenlöcher schreiten könne. Sie befindet sich im Hochwassergebiet und sei entsprechend im Boden verankert worden. Nasenhaare werde das Kunstwerk nach einigen Jahren in Form von kleinen Gräsern und Büschen, bedingt durch Wetter- und Umwelteinflüsse, bekommen.

Die Gruppe Gelatin besteht aus vier Künstlern, die sich 1978 als Kinder in einem Sommercamp kennenlernten. Ihre Arbeiten wurden bisher u.a. bei der Moskau Biennale, Biennale in Gwangju, im Centre Pompidou in Paris, im Kunsthaus Bregenz gezeigt. Zuletzt war in Wien eine Einzelausstellung des Kollektivs im 21er Haus zu sehen. 2001 bespielten sie den österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig. (APA, 1. 7. 2014)

Eröffnung
"Wachauer Nase" von Gelatin
12. Juli, 15.00 Uhr, Fährstation St. Lorenz in der Wachau

www.gelitin.net 

  • Eine Nase zum Begehen hat die Künstlergruppe Gelatin an der Fährstation St.  Lorenz (Bezirk Krems) am südlichen Donauufer in der Wachau geschaffen. Die vier  Meter hohe permanente Installation aus Beton wird am 12. Juli 2014 eröffnet.
    foto: apa/gelatin

    Eine Nase zum Begehen hat die Künstlergruppe Gelatin an der Fährstation St. Lorenz (Bezirk Krems) am südlichen Donauufer in der Wachau geschaffen. Die vier Meter hohe permanente Installation aus Beton wird am 12. Juli 2014 eröffnet.

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