Roaming-Preise in EU seit 2007 um bis zu 90 Prozent gefallen

30. Juni 2014, 13:06
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 Kroes hofft auf Einigung über vollständige Abschaffung

Die Roaming-Preise in der EU sind seit 2007 um bis zu 90 Prozent gefallen, erklärte die für die Digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin Nellie Kroes am Montag in Brüssel. Sie hoffe, dass bis Jahresende eine Einigung über die vollständige Abschaffung der Roaming-Aufschläge erzielt werden kann.

Von 45 Cent je Megabyte auf 20 Cent

"Die Frage ist, warum sollten wir überhaupt auf einem Binnenmarkt Roaming-Aufschläge bezahlen", so Kroes. Ab morgigem 1. Juli senke die EU neuerlich die Preisobergrenzen für das Herunterladen von Daten um mehr als die Hälfte - von 45 Cent je Megabyte auf 20 Cent. Das Abrufen von Karten, Videos und Mails sowie die Nutzung sozialer Netzwerke werde auf Reisen in die EU sogar noch billiger. Dies bedeute, dass Fußballfans, die während der WM in der EU unterwegs sind, für das Datenroaming 25 mal weniger als während der WM 2010 zu bezahlen haben.

 Reduktion um 21 Prozent 

Bei Anrufen ins EU-Ausland gebe es eine Reduktion um 21 Prozent bei den Preisobergrenzen - von 24 auf 19 Cent pro Minute. Eingehende Anrufe verbilligten sich um 28,5 Prozent von 7 auf 5 Cent pro Minute und der SMS-Versand sinke um 25 Prozent von 8 auf 6 Cent. (APA, 30.6. 2014)

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