Userforum: "Im Zentrum" über "Bettelarm in Österreich – (k)eine kleine Spende?"

29. Juni 2014, 19:32
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Gibt es diese "Bettel-Mafia" überhaupt, wie gehen die Behörden damit um, und wie ist das richtige Verhalten Bettlern gegenüber?

Wien - Es ist in den Straßen der meisten österreichischen Landeshauptstädte nicht mehr zu übersehen: Das Betteln nimmt deutlich zu, kaum eine Einkaufsstraße, kaum ein Supermarkt, die nicht von Bettlern bevölkert sind - oft auch getarnt als Zeitungsverkäufer. In der Politik kursieren Ideen von bettler-freien Zonen bis hin zu Bettler-Lizenzen, das richtige Rezept hat bis jetzt aber noch niemand gefunden. Auch Menschen, die gerne helfen, zweifeln häufig, ob das gespendete Geld den Bettlern selbst bleibt, oder ob die so genannte "Bettel-Mafia" im Hintergrund mitschneidet. Gibt es diese "Bettel-Mafia" überhaupt, wie gehen die Behörden damit um, und wie ist das richtige Verhalten Bettlern gegenüber? Das fragt Ingrid Thurnher ihre Gäste:

  • Anja Hagenauer, Vizebürgermeisterin Salzburg
  • Gerald Tatzgern, Leiter der Zentralstelle Menschenhandel im Bundeskriminalamt
  • Eduard Mainoni, ehemaliger Staatssekretär, Szenewirt Salzburg
  • Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich
  • Marion Thuswald, "Bettellobby" Wien

Nutzen Sie dieses Live-Forum, um sich mit anderen Zuseherinnen und Zusehern und Leserinnen und Lesern während der Sendung auszutauschen. (red, derStandard.at, 29.6.2014)

  • Ingrid Thurnher.
    foto: orf/badzic

    Ingrid Thurnher.

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