NSA-Skandal beeinträchtigt Geschäfte von US-Technologiefirmen

28. Juni 2014, 10:05
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Erste Technologiekonzerne vermelden geschäftliche Einbußen - Grund dafür "verlorenes" Vertrauen der Kunden

Die Enthüllungen von Edward Snowden zur Spionage des US-Geheimdienstes NSA beinträchtigen die Geschäfte für das Silicon Valley. Erste Technologiekonzerne vermelden geschäftliche Einbußen, weil ausländische Kunden das Vertrauen verloren haben. So hatte der Netzwerkausrüster Cisco im vergangen Jahr berichtet, dass die Verkäufe in China gelitten hätten.

Facebook

Insofern ist es verständlich, dass US-Technologiekonzerne zu den lautesten Kritikern der Überwachungsprogramme zählen. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte sich in einem Telefonat direkt bei US-Präsident Barack Obama beschwert.

Microsoft

Microsoft wiederum fechtet derzeit vor Gericht einen Streit aus, dessen Ausgang die Zukunft einer ganzen Branche mitbestimmen dürfte. Es geht um die Forderung der US-Behörden, Zugriff auf E-Mail-Inhalte eines Kunden zu bekommen, dessen Daten auf einem Server in Irland liegen. Microsoft wehrt sich dagegen. In der realen Welt könne ein US-Staatsanwalt ja auch nicht einfach einen Durchsuchungsbeschluss in einem anderen Land durchsetzen, argumentiert Microsoft.

Unterstützung

Branchengrößen wie Apple, Cisco, AT&T und Verizon unterstützen den Windows-Konzern. Der Hintergrund: Cloud-Computing-Anbieter aus den USA werben damit, dass in ausländischen Rechenzentren gelagerte Daten vor dem Zugriff der US-Behörden geschützt seien. (APA, 28.06.2014)

  • Cisco vermeldet bereits geschäftliche Einbussen, weitere US-Konzerne könnten folgen.
    foto: reuters/gea

    Cisco vermeldet bereits geschäftliche Einbussen, weitere US-Konzerne könnten folgen.

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