Klagenfurter Minimundus kann nicht ausgebaut werden

27. Juni 2014, 14:10
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Baurecht des Geschäftsführers ist nicht im Grundbuch eingetragen

Klagenfurt - Die kleine Welt am Wörthersee kann bis dato nur von Mitte April bis Ende September besucht werden. Das hätte ein Ausbau der Touristenattraktion Minimundus in Klagenfurt ändern sollen. Mit dem geplanten Besucherzentrum könnte man das ganze Jahr über offen halten. Acht Millionen Euro soll der Bau kosten und hätte bereits vor einer Woche beginnen sollen, doch er scheitert an einer fehlenden Grundbucheintragung, berichtete orf.at am Freitag. 

Das Grundstück der Miniwelt gehört der Stadt Klagenfurt, Minimundus-Geschäftsführer Hannes Guggenberger hat nur ein Baurecht darauf. Das wurde aber nicht ins Grundbuch eingetragen. Deshalb könne die Bank auch noch nicht finanzieren - alle Genehmigungen würden vorliegen, sagte Guggenberger zu orf.at.

Der Klagenfurter Vizebürgermeister Albert Gunzer (FPÖ) sieht Guggenberger selbst am Zug. Im Stadtsenat habe man bereits 2012 den Beschluss gefasst, das Baurecht bis 2050 zu verlängern. Guggenberger sei dafür zuständig, sich um die Eintragung ins Grundbuch zu kümmern. (red, derStandard.at, 27.6.2014)

  • Der Umbau von Minimundus kann noch nicht starten.
    foto: apa/gert eggenberger

    Der Umbau von Minimundus kann noch nicht starten.

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