Freitagfrüh: Halbstündige Verspätungen auf Wiener U6 nach Entgleisung

27. Juni 2014, 16:30
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Zug in Betriebsbahnhof Alterlaa aus den Schienen gesprungen - Eingleisiger Fahrbetrieb bis in den späten Nachmittag

Wien - Fahrgäste haben Freitagfrüh von bis zu einer halben Stunde Verspätung auf der Wiener U-Bahn-Linie U6 in der Endhaltestelle Siebenhirten berichtet. Grund dafür war ein Wagen, der gegen sieben Uhr im Betriebsbahnhof Alterlaa entgleiste, bestätigte Wiener-Linien-Sprecher Daniel Amann im Gespräch mit derStandard.at. Aus welcher Ursache der Zug aus den Schienen sprang, ist noch nicht bekannt.

Der Unfall geschah demnach bei einer Einziehfahrt, im Zug befanden sich keine Fahrgäste mehr. Daraufhin musste ein Gleis für Arbeiten gesperrt und die Züge im Gleiswechselbetrieb geführt werden. Da nur jeder zweite Zug nach Siebenhirten fährt, kam es deshalb vor allem zwischen Tscherttegasse und Siebenhirten zu Verspätungen. Gegen 10:30 Uhr konnte ein Intervall von sieben bis zehn Minuten wiederhergestellt werden. Erst seit 16.20 Uhr fährt die U6 wieder auf der gesamten Strecke ohne Gleiswechsel.

Das Verkehrsunternehmen riet den Fahrgästen, nach Möglichkeit auf die Badner Bahn umzusteigen. Die Arbeiten sollten bis etwa 13.30 Uhr dauern, hieß es bei den Wiener Linien in der Früh. Die Strecke zwischen Philadelphiabrücke und Floridsdorf war ohne Probleme befahrbar. (bbl, derStandard.at, 27.6.2014)

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