Israels Wirtschaftsminister beschimpfte Abbas als "Mega-Terroristen"

26. Juni 2014, 09:16
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Bennett: Palästinenserbehörde ermutigt zum Mord an Juden

Jerusalem - In einer scharfen verbalen Attacke hat Israels ultrarechter Wirtschaftsminister Naftali Bennett den palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas als "Mega-Terroristen" bezeichnet. Bennett sagte dem israelischen Rundfunk am Donnerstag, die Palästinensische Autonomiebehörde ermutige zum Mord an Juden, weil sie palästinensischen Tätern Geld überweise.

Über den gemäßigten Präsidenten Abbas sagte der Vorsitzende der Siedlerpartei: "Ein Mensch, der jeden Monat Zehntausende Millionen Schekel in die Taschen von Mördern fließen lässt, ist ein Mega-Terrorist." Bennett äußerte sich vor dem Hintergrund einer Entscheidung des israelischen Kabinetts am Mittwochabend, Schritte gegen die Auszahlung von Geldern an Familien palästinensischer Häftlinge zu unternehmen.

Nach Angaben des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erhalten palästinensische Häftlinge von der Autonomiebehörde jeweils mehrere hundert Dollar pro Monat. Die höchste Zahlung erhielten Gefangene mit Haftstrafen von über 30 Jahren - 3.429 Dollar (rund 2.520 Euro). Mit ihrer Haftentlassung erhielten sie zudem eine einmalige Zahlung von 1.500 bis 25.000 Dollar. Die Palästinenserbehörde rechtfertigt die Zahlungen als Sozialhilfe für die Familien der Häftlinge. (APA, 26.6.2014)

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