Zugestellte Lebensmittel: Obst nicht immer frisch

26. Juni 2014, 08:33
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Probleme gab es laut Bericht vor allem bei Obst und Gemüse, das Druckstellen aufwies und teilweise verschimmelt war

Wien - Viele Wiener kaufen Obst und Gemüse nicht mehr selbst im Supermarkt ein, sondern lassen sich die Ware im Kistl vom Biobauern zustellen. Auch der Rewe-Konzern (Billa und Merkur) bietet mittlerweile einen Lieferservice im Großraum Wien und teils auch in Nieder- und Oberösterreich an. Die Ware ist aber nicht immer frisch, wie der "Konsument" erhoben hat. Auch bei der Kühlung hapert es zuweilen.

Sieben Hauszusteller haben die Konsumentenschützer unter die Lupe genommen. Davon bieten drei (Adamah, Biomitter und Biowichtl) ausschließlich Bioware für Wien und Umgebung bzw. Linz (Biowichtl) an. Getestet wurde auch das Lieferservice von Billa und Merkur sowie Hausfreund, der Wiener mit konventionellen Markenprodukten versorgt, sowie die Genossenschaft LGV, die Gemüse und Kräuter in der Bundeshauptstadt zustellt.

Kein eindeutiges Testurteil

Zu einem eindeutigen Testurteil kamen die Verbraucherschützer nicht, zu unterschiedlich seien die Waren und die Anbieter. Ein paar Beanstandungen gab es doch: Das Obst und Gemüse war vielfach nicht ganz so frisch wie im Supermarkt, von Druckstellen und sogar schimmligen Birnen, Trauben und Orangen berichtet das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. Einmal war die Kerntemperatur der Rohmilch zu hoch.

Puncto Preis gibt es große Unterschiede. Die Zustellgebühren schwanken von null bis fast neun Euro, wobei manche Anbieter ab einem bestimmten Einkaufswert nichts mehr zusätzlich verlangen. Ähnlich die Mindestbestellsumme, die sich für Privatkunden zwischen 10 und 49 Euro bewegt. (APA, 26.6.2014)

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