Donauinselfest: Auftritt von Conchita Wurst am Sonntag

25. Juni 2014, 10:30
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Kurz-Gig vor Cro-Konzert auf der großen Festbühne

Wien - Unter dem Motto "Wien leben, Wien lieben" startet am Freitag zum 31. Mal das Wiener Donauinselfest. Drei Tage lang wird auf Europas größtem Freiluftfestival gefeiert, die Aufbauarbeiten sind bereits seit Anfang Juni in vollem Gange. An der neuen Festbühne wurde jedoch am Mittwoch noch fleißig Hand angelegt. "Bis Freitag ist alles fertig", versicherte Projektleiter Thomas Waldner der APA.

Am Vormittag herrschte reges Treiben auf dem Eiland: Lkw brachten Lieferungen und Arbeiter montierten in luftiger Höhe das Stahlgerüst für die große Festbühne. "Der Aufbau der Festbühne dauert am längsten - eine ganze Woche", erklärte Waldner. Die Haupt-Stage, auf der am Sonntag unter anderem Rapper Cro und Überraschungsgast Conchita Wurst auftreten werden, ist 56 Meter breit und 17 Meter hoch.

250 Mann im Einsatz

Bereits seit dem 4. Juni laufen die Aufbauarbeiten in dem Wiener Naherholungsgebiet auf Hochtouren. Über 230 Lager- und Bürocontainer mussten auf der gesamten Insel verteilt werden. "Damit starten wir jedes Jahr, weil es ziemlich zeitaufwendig ist, so viele Container auf so einem großen Gebiet zu verteilen. Zudem ist es witterungsabhängig. Bei Schlechtwetter müssen wir pausieren", so Waldner. Doch große Verzögerungen habe es auf dem 4,5 Kilometer langen Festgelände bis jetzt keine gegeben.

Etwa 250 Mann sind seit Wochen im Einsatz, um die Donauinsel in ein Festivalgelände umzuwandeln. 200 Verkaufsstände wurden aufgebaut, über 200 Mobiltoiletten auf dem gesamten Areal verteilt. Für den nötigen Sound wurden über 40 Kilometer Kabel verlegt. Insgesamt 8,5 Kilometer Absperrungen sorgen für die Sicherheit der Besucher.

In diesem Jahr wird es auch wieder das Besucherleitsystem geben. "45 Leittürme wurden aufgebaut. Dort sind Wegweiser zu den verschiedenen Bühnen angebracht, um den Besuchern die Orientierung zu erleichtern", berichtete der Projektleiter und ergänzte: "Zudem sorgen vier Meeting-Points mit LED-Walls für den direkten Kontakt der Sicherheitszentrale mit den Festivalbesuchern. Im Krisenfall werden die Menschen rasch und direkt informiert." Das sei wichtig, um Panik bei Gewitter oder ähnlichem zu vermeiden, so Waldner.

Elf Bühnen

Auf elf Bühnen und 19 Themeninseln sorgen auch heuer wieder Stars aus Musik, Kultur und Sport für Unterhaltung. Auf der "Sport and Fun"-Insel wird es erstmals eine 20 Meter lange Slackline geben, auf der Profis ihre Kunststücke zeigen werden. Aber auch Besucher können den Trendsport ausprobieren. "Für uns ist es wichtig, dass alle Menschen miteinbezogen werden. Das macht es spannender", freute sich Waldner.

Obwohl das Open-Air-Fest bereits zum 31. Mal stattfindet, erfreut es sich ungebrochener Beliebtheit bei den Wienern: Auch heuer werden wieder Millionen an Gästen erwartet. Im vergangenen Jahr konnte man einen Besucherrekord von 3,2 Millionen Menschen verzeichnen. (APA, 25.6.2014)

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