Letzte Ausstellung: "Wäre ich von Stoff, ich würde mich färben"

24. Juni 2014, 18:02
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Installationen der aus dem Tanz kommende deutschen Konzeptkünstlerin Ulrike Grossarth 

Wien - Das Bildhafte des Körpers zum Verschwinden bringen und ihm stattdessen zu einer Präsenz verhelfen. Und in weiterer Folge auch das Verhältnis des Menschen zu den materiellen Gegenständen zu erneuern, die Spaltung zwischen Subjekt und Objekt aufzulösen: Das sind die wahrnehmungsphilosophischen Fragen, mit denen sich die aus dem Tanz kommende deutsche Konzeptkünstlerin Ulrike Grossarth (geb. 1952) beschäftigt.

Dieses Interesse für "radikal neue Denkräume" in denen Grossarth etablierte Seh- und Kulturmodelle hinterfragt, zeigt sich in der Generali Foundation in Installationen mit dem Charakter von Versuchsanordnungen. Unmittelbar erfahrbar etwa die BAU 1: darin wird der Beobachter ganz automatisch zum Eingreifenden, weil er zwischen Lichtquelle und Projektionsfläche tritt. Ihre Forschungen widmen sich etwa auch jüdischer Mystik und dem in Objekten konservierten Wissen. (kafe, DER STANDARD, 25.6.2014)

Bis 29. 6.

  • "Carré" (1981) entstand in Ulrike Grossarths Tanzzeit.
    foto: ulrike grossarth

    "Carré" (1981) entstand in Ulrike Grossarths Tanzzeit.

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