Okto Medienquartett: Gusenbauer und die "Redakteure, die Schmonzes erfinden"

24. Juni 2014, 15:36
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Boulevardisierung von Politik und Medien war Thema beim Okto Medienquartett: Medien. Image. Politik - Ex-Kanzler Gusenbauer über das Wechselspiel zwischen Medien und Politik

Wien - Die Boulevardisierung von Politik und Medien sowie die Bedeutung des Medienimages von Politikern war am Dienstag Thema beim "Medienquartett" auf Okto. Der Wiener Stadtsender strahlte die Diskussion "Medien. Image. Politik." um 20.05 Uhr aus.

"Ich weiß nicht, wie viel Redakteure jeden Tag einen neuen Schmonzes erfinden", sagt Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer in der Sendung. Als Kanzler habe er alle Hände voll zu tun gehabt, "Unsinn" aus der Welt zu schaffen. Die Tagesordnung werde zum Teil von den Medien vorgegeben, Pressesprecher hätten den Charakter einer "Defensivarmee", die nur dazu da sei, falsche Behauptungen oder Anschuldigungen abzuwehren.

Neben Gusenbauer diskutierten mit "Falter"-Herausgeber Armin Thurnher noch Herlinde Pauer-Studer, Philosophin und Universitätsprofessorin an der Universität Wien, und Richard Richter, Psychotherapeut. Die Sendung ist hier in der Oktothek verfügbar. (red, derStandard.at, 24.6.2014, Update: 25.6.2014)

  • Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer diskutierte auf Okto das Wechselspiel zwischen Medien und Politik.
    foto: screenshot/okto

    Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer diskutierte auf Okto das Wechselspiel zwischen Medien und Politik.

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