Oben ohne: Tomtoms brustgurtlose Pulsuhr im Test

Ansichtssache25. Juni 2014, 08:01
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Der Navi-Hersteller Tomtom bringt eine Sportuhr auf den Markt, die ohne den bei Pulsuhren bisher de facto unvermeidlichen Brustgurt exakte Ergebnisse liefern soll. Ein Praxistest - oder eigentlich zwei

Natürlich habe ich das Ding auch selbst getestet. Nur: Dem, was Christoph da schon vorher zusammengefasst hat, kann ich nichts hinzufügen. Ich hatte Christoph die Tomtom Multi Sport Cardio, die erste Sportuhr des bisher auf Navis spezialisierten Herstellers, kurz überlassen. "Sag mir halt ein paar Stichworte." Christoph schickte einen fixfertigen Text (siehe unten).

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thomas rottenberg

Ich habe mir das Teil dann auch umgeschnallt. Und bin ein bisserl Radfahren gegangen. Als Referenz-Uhr kam Garmins Fenix 2 auf den Lenker. Mein Fazit war ident mit dem von Christoph: Die brustgurtlose Pulsuhr ist das, was Oliver Koci, Österreich-Vertriebler von Tomtom, angekündigt hatte: ein solides, verlässliches und einfach zu bedienendes Gerät. Eine Uhr, die weniger auf "sophisticated" und technikverliebte User schielt als auf den Normalo-Anwender. "Ein Einsteiger- und Breitensportlermodell", hatte Koci gesagt: "Dort ist der größte Markt."

Nur in einem Punkt staunte ich: Nach 84 Kilometern am Rad zeigte die Fenix rund 1.700 verbrannte Kalorien an - Tomtom errechnete dagegen einen absolut grotesken, fast doppelt so hohen Wert: 3.300. Bei Christophs Lauf waren die Kalorienwerte der von ihm verwendeten Uhren (er trackte parallel mit der Polar RXC5) aber nahezu deckungsgleich.

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