"The Last Ship": Feindkontakt überall

Ansichtssache23. Juni 2014, 16:49
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Wien - Als Captain Tom Chandler von seiner jüngsten Mission an Bord des Marine-Zerstörers Nathan James heimkehrt, traut er seinen Augen nicht: totales Chaos! Der US-Präsident starb vor zwei Monaten, Russland hat keine funktionierende Regierung mehr, London brennt - und überhaupt: "Der Großteil der Bevölkerung stirbt oder ist bereits tot", verkündet die Nachrichtensprecherin dem staunenden Kapitän. Viel schlechter kann es nicht laufen.


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Das Böse ist überall, wie sich in der US-Serie "The Last Ship" schnell herausstellt, und es bleibt ziemlich suboptimal: ein Virus wütet, Krieg und Zerstörung toben, der schöne Planet ist nur noch ein Elendshaufen.


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Die Ordnung wiederherzustellen, das ist die Aufgabe von Chandler und seiner Crew, zu sehen in der zehnteiligen Serie, die in den USA am Sonntag auf TNT Premiere startete, ab Montag im deutschsprachigen Raum auf Sky Go und Sky Anytime abrufbar ist und ab dem 15. Juli bei TNT Serie zu sehen ist.

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Fortan wird kräftig geballert. Dass sich das US-Militär in seiner ganzen Durchschlagskraft präsentieren darf, ist kein Zufall. Die Serie entstand mit großzügiger Unterstützung der US Navy.

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Auf optimale Optik wurde geachtet, das beginnt schon beim ausgesucht ansehnlichen Cast: Eric Dane, der Feschak aus "Grey's Anatomy" und Michaela Manus ("The Vampire Diaries") sollen für unwiderstehlich Verhältnisse in der Außendarstellung sorgen.

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Entstanden ist eine schnittige Katastrophenserie mit perfekter Aufmachung, gut gekleideten Hauptdarstellern, aber umso unsympathischerer Weltordnungssymbolik. Amerikanische Militärsoldaten als alleiniger Hüter von Recht und Ordnung - das wirkt in Zeiten wie diesen mehr als eine Karikatur. (Doris Priesching, derStandard.at, 23.6.2014)

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