Zwei Buben in St. Pölten aus fahrendem Zug gestürzt

23. Juni 2014, 15:00
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"Spaßige Rangelei" endete für 13- und 14-Jährigen im Krankenhaus

St. Pölten - Im Bereich Alpenbahnhof St. Pölten sind Sonntagabend zwei Buben (13 und 14 Jahre) aus einem fahrenden Zug gestürzt. Sie sollen in einem Waggon der Leobersdorfer Bahn in eine "spaßige Rangelei" verwickelt gewesen sein, die für beide im Krankenhaus endete, teilte NÖ Polizeisprecher Johann Baumschlager mit.

Zu dem Unfall war es kurz vor 19.30 Uhr gekommen. Laut Baumschlager hatten die Burschen ein Fenster einer Tür herausgedrückt und waren aus einem Waggon gestürzt. Dabei erlitt der 13-Jährige eine Rissquetschwunde am Hinterkopf sowie Becken- und Hüftverletzungen. Der ein Jahr Ältere zog sich einen Beinbruch zu. Beide Schüler wurden stationär im Landesklinikum St. Pölten aufgenommen.

Mit 20 km/h unterwegs

Der Zug auf dem Weg von Hainfeld nach St. Pölten war laut Baumschlager zum Unfallzeitpunkt mit etwa 20 km/h unterwegs. Ob es sich tatsächlich um eine "spaßige Rangelei" gehandelt hat, wie von dem 14-Jährigen angegeben, werde die Staatsanwaltschaft zu beurteilen haben, an die nach Abschluss der Erhebungen ein Bericht ergehen wird. Der jüngere Bub hat nach Polizeiangaben vom Montag zu dem Vorfall noch nicht befragt werden können. (APA, 23.6.2014)

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