US-Ölpreis tendiert schwächer 

30. Juni 2014, 11:30
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Auch Abschläge beim Goldpreis 

Der Ölpreis hat am frühen Montagnachmittag weiterhin verbilligt tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 105,18 Dollar und damit um 0,53 Prozent weniger als am vergangenen Freitag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 112,45 Dollar gehandelt.

Nachdem zuletzt vor allem geopolitische Spannungen die Ölmärkte angetrieben hätten, würden nun Fakten in den Vordergrund rücken, konstatieren die Commerzbank-Rohstoffanalysten. Dazu beigetragen hat die Mitteilung des irakischen Ölministers Abdul Kareem al-Luaibi vom vergangenen Donnerstag, dass sich die Ölexporte des Landes von zuletzt 2,5 Mio. Barrel täglich im Juli abermals erhöhen werden.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.313,00 Dollar und damit etwas unter dem Freitagnachmittags-Fixing von 1.317,50 Dollar. Insbesondere die unveränderte Tendenz beim Kupferpreis führen die Commerzbank-Experten auf wichtige Konjunkturdaten aus China und den USA zurück, die am morgigen Dienstag anstehen. In beiden Großnationen werden Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe vorgelegt. (APA, 30.6.2014)

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