Fitte Stars auf frischem Gras

22. Juni 2014, 18:12
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Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray um eine Wiederholungstat in Wimbledon

London - Es läuft ab heute wieder einmal auf die üblichen Verdächtigen hinaus. Novak Djokovic, zwar Weltranglisten-Zweiter, aber in Wimbledon als Nummer eins gesetzt, ist ein recht heißer Kandidat auf den Titel, den er 2011 schon einmal geholt hat. Auf "zwei großartige Wochen" hofft der 27-Jährige. Ähnliches erwartet sich Rafael Nadal, als Nummer zwei gesetzter Ranglistenerster. Im Vorjahr hatte der Spanier keine zwei großartigen Wochen in London, nicht einmal eine. Überraschend war der zweifache Champion in Runde eins am Belgier Steve Darcis gescheitert. Das soll ihm heuer nicht passieren.

"Ich fühle mich besser als in vergangenen Jahren. Ich kann mich freier bewegen, muss mir keine Gedanken um mein Knie machen. Das ist das Wichtigste für mich", sagte der 28-Jährige, der zuletzt seinen neunten French-Open-Titel eingestreift hatte. Vom Titel in Wimbledon will er nicht reden. "Ich spreche davon, auf Gras besser zu spielen als zuletzt."

Roger Federer glaubt auch, dass man einen stärkeren Nadal sehen wird. "Er mag in den ersten Runden eher verwundbar sein, wie so viele. Das frische Gras sind wir nicht gewohnt", sagte der siebenfache Wimbledonsieger. Im Vorjahr war auch der Schweizer überraschend früh gescheitert - in der zweiten Runde am Ukrainer Sergej Stachowski.

Auch der 32-Jährige fühlt sich gut. "Ich habe ein viel besseres Gefühl als im vergangenen Jahr." Und: "Ich glaube, ich habe eine gute Chance." Auf Stachowski kann er heuer erst im Finale treffen. Ebenso auf Andy Murray.

Der Schotte entzückte 2013 sein Heimpublikum mit dem ersten britischen Sieg im All England Tennis Club seit Fred Perry 1936. Das Unternehmen Titelverteidigung geht er mit einer Trainerin an seiner Seite an: der Französin Amelie Mauresmo, Wimbledon-Siegerin 2006. (rie, APA, DER STANDARD, 23.6.2014)

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