Philipp Hosiner wechselt zu Stade Rennes

20. Juni 2014, 18:07
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25-jähriger Stürmer verlässt die Austria und unterschreibt einen Dreijahresvertrag in der französischen Ligue 1

Philipp Hosiner verlässt die österreichische Fußball-Bundesliga Richtung Frankreich. Der 25-jährige Stürmer erhält beim Ligue-1-Verein Stade Rennes einen Dreijahresvertrag. Den Abschied von der Wiener Austria vermeldete am Freitag Hosiners Management "Stars & Friends". Die Ablösesumme soll fast zwei Millionen Euro betragen.

Hosiners Vertrag bei der Austria wäre noch bis 30. Juni 2015 gelaufen. Rennes, Cupsieger 1965 und 1971, hat die vergangene Saison im französischen Oberhaus auf Rang zwölf beendet. Trainiert wird der Club aus der Bretagne von Philippe Montanier, Besitzer des Vereins ist Milliardär Francois Pinault, einer der bedeutendsten Kunstsammler Frankreichs. Der Zuschauerschnitt beträgt rund 20.000.

Zweites Auslandsabenteuer  

Für Hosiner ist es bereits das zweite Auslandsabenteuer. Das erste hatte er von 2008 bis 2010 in Deutschland bei den 1860 München Amateuren sowie beim SV Sandhausen mit wenig Erfolg absolviert. Zurück in Österreich arbeitete sich Hosiner dann aber über die Stationen Vienna und Admira zur Austria hoch.

Nach dem Wechsel zur Austria im August 2012 schoss Hosiner die Wiener zum Meistertitel 2013, zudem wurde er mit 32 Treffern Torschützenkönig. Hosiner, der auch zu bisher fünf Länderspielen im ÖFB-Team kam, liebäugelte danach mit einem Transfer in die deutsche Bundesliga zu Hoffenheim, für die Austria soll aber die kolportierte Ablöse von mehr als drei Millionen Euro zu wenig gewesen sein.

Mit Austria in der Champions League

Mit der Austria hat Hosiner danach die Gruppenphase der Champions League erreicht und wurde dort nach zwei Treffern beim 4:1-Sieg über St. Petersburg ins CL-Team der Runde gewählt.

In der Liga erzielte Hosiner in dieser Saison 14 Tore und acht Assists. Österreich hat damit nach vielen Jahren wieder einen Legionär in der französischen Ligue 1. Die bis dato letzten waren Mario Haas (Straßburg, 1999/2000) und Roland Linz (Nizza, 2004) gewesen. (APA, 20.06.2014)

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