Alpine: Masseverwalter will auch HSBC klagen

19. Juni 2014, 13:32
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Kurz vor der Insolvenz ausgezahlte Zinsen in Höhe von 223.380 Euro werden zurückverlangt

Wien/Wals - Die Pleite der Alpine Holding, die Anleihen in Höhe von 290 Millionen Euro begeben hat, wird ein weiteres gerichtliches Nachspiel haben. Laut "Kurier" (Donnerstag) wird Insolvenzverwalter Karl Engelhart mit dem Segen der Gläubiger eine Klage gegen die Londoner Bank HSBC einbringen.

Die Bank hat im Konkursverfahren 3,74 Millionen Euro Forderungen inklusive Zinsen angemeldet, da sie die letzte Tranche der Alpine-Anleihen im Jahr 2012 gezeichnet hat. Wie andere Alpine-Anleger auch hat HSBC noch Ende Mai 2013, also kurz vor der Insolvenz des Baukonzerns, sechs Prozent Zinszahlungen aus der Anleihe erhalten. Diesen Betrag - 223.380 Euro - fordert Engelhart nun zurück. Begründung: Die Großbank soll schon zum Zeitpunkt der Ausschüttung über die Schieflage der Alpine informiert gewesen sein. (APA, 19.6.2014)

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