Ubisoft-Chef: Wii U könnte bei niedrigerem Preis erfolgreich sein

18. Juni 2014, 15:41
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Yves Guillemot sieht Nintendo unter Zugzwang, um den Anschluss nicht gänzlich zu verlieren

Für Nintendo ist der erhoffte Erfolg mit der Wii U bislang ausgeblieben. Die Konsole verkaufte sich in der Vergangenheit wesentlich schlechter, als der Konzern selbst prognostiziert hatte – was sich auch deutlich in den Geschäftszahlen niedergeschlagen hat. Doch zuletzt gab es bessere Nachrichten. Mit der Veröffentlichung von "Mario Kart 8" konnte man die Verkaufszahlen der Konsole merkbar nach oben treiben.

Licht am Horizont

Yves Guillemot, seines Zeichens Chef des französischen Publishers Ubisoft, sieht daher noch einen Lichtschein am Horizont, zumal er durch den Release von "Smash Bros." mit einem weiteren Zuwachs rechnet. "Wenn Nintendo den richtigen Preis auf die Maschine schreibt, dann werden sie wohl eine Chance haben, weiter zu machen", erklärt er gegenüber CVG. Seiner Ansicht nach, so lässt sich herauslesen, sollte Nintendo den Preis des Gerätes reduzieren.

"Nintendo muss dieses Jahr performen"

An wirklich großen Titeln abseits von Nintendos eigenem Repertoire rund um "Mario", "Donkey Kong" oder "Zelda" mangelt es der Konsole nach wie vor. Ubisoft hält Nintendo derweil noch die Stange und wird dieses Jahr noch "Watch Dogs" und "Just Dance" für die Plattform veröffentlichen. Dazu soll es laut Guillemot ein drittes großes Spiel geben, dass auf der Wii U landen könnte, wenn Nintendo genug Konsolen absetzt.

"Nintendo muss dieses Jahr performen", führt er weiter aus, "sonst werden sie weniger Spiele haben." Nur eine größere Nutzerbasis könne Investitionen seitens der Publisher rechtfertigen. Beim japanischen Konzern wiederum gibt man sich optimistisch. Amerika-Chef Reggie Fils-Aime sieht für den erwarteten Lebenszyklus der aktuellen Konsolengeneration rund um Wii U, Xbox One und PlayStation 4 weiterhin ein "Dreipferderennen", in dem die Wii U derzeit hinter der PS4 auf Platz 2 mitläuft. (red, derStandard.at, 18.06.2014)

  • Eine Preissenkung könnte der Schlüssel für ein Comeback der Wii U sein.
    foto: zsolt wilhelm

    Eine Preissenkung könnte der Schlüssel für ein Comeback der Wii U sein.

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