Langes Wochenende mit kurzer Kaltfront zum Sommerbeginn

18. Juni 2014, 12:49
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Ab Samstag, den längsten Tag des Jahres, wartet wieder überwiegend freundliches Wetter

Wien - Überwiegend freundlich, wenn auch nicht ganz ungetrübt: So soll das Wetter am bevorstehenden Fronleichnamswochenende sein. Laut einer Prognose der Meteorologen der ZAMG vom Mittwoch bringt eine Kaltfront am Freitag unbeständiges Wetter. Fronleichnamsprozessionen am Donnerstag dürften im Großen und Ganzen von Regen verschont bleiben.

Am Donnerstag ist es nämlich bis in den Vormittag hinein im Großteil des Landes noch trocken und zumindest zeitweise recht sonnig. Dann entwickeln sich im Westen und im gesamten Bergland vermehrt Quellwolken, die sich über den Himmel ausbreiten. Stellenweise ist auch mit kurzen, teils gewittrigen Regenschauern zu rechnen. Am meisten Sonnenschein bieten das östliche Flachland und der Südosten, wo die Schauerneigung erst gegen Abend leicht ansteigt. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus West bis Nord. Frühtemperaturen neun bis 16 Grad, Tageshöchsttemperaturen 21 bis 27 Grad.

Am Freitag ist es an der Nordseite der Alpen und im Osten bereits am Vormittag oft stärker bewölkt, wiederholt gehen einige Regenschauer nieder. Im Süden scheint die Sonne zunächst noch öfter, im Tagesverlauf ziehen dann auch hier Regenschauer durch. Über der Osthälfte sind auch einzelne Gewitterzellen eingelagert. Bis zum Abend kann sich das Wetter über weite Strecken wieder beruhigen, die meisten Schauer klingen ab. Der Wind weht vorübergehend mäßig, zwischen Oberösterreich und dem Nordburgenland auch lebhaft aus West bis Nord. Frühtemperaturen zehn bis 17 Grad, tagsüber kühler als zuletzt mit maximal etwa 16 bis 24 Grad.

Exkurs: Der längste Tag des Jahres

Am Samstag um 12.51 Uhr MESZ erreicht die Sonne bei ihrem scheinbaren jährlichen Lauf an der Himmelskugel ihren höchsten Punkt. Der Tag beginnt ein wenig früher als jener zuvor und endet ein wenig später. Es scheint, als ob die Sonne stillsteht. Drei oder vier Tage um den 21. Juni geht ihre Scheibe an fast den selben Stellen des Horizonts auf und unter - wie ein Pendel, das am Endpunkt seiner Schwingung zum Stillstand kommt.

Vom Sonnenstand her gesehen stellt der 21. Juni eigentlich die Mitte des Sommers dar. Doch die Sonnenwende signalisiert in vielen Kulturen erst den Sommerbeginn, da in den nördlichen Breiten das wirklich heiße Wetter meist erst einige Wochen danach einsetzt. Diese Verzögerung hat ihre Ursache in der Isolierwirkung der Erdoberfläche, die auch dann noch die Kälte des Winters festhält, wenn die Sonnenwärme schon zugenommen hat.

An diesem Samstag scheint zunächst meist die Sonne. Nur im Bergland der Alpennordseite halten sich anfangs noch einige Restwolken. Im Tagesverlauf bilden sich dann einige Haufenwolken und im Bergland auch vereinzelt Regenschauer. Der Wind weht schwach bis mäßig, nur im Donauraum und im Osten gelegentlich etwas auffrischend aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen acht bis 16 Grad, Tageshöchsttemperaturen 19 bis 25 Grad.

Am Sonntag scheint verbreitet die Sonne. Im Tagesverlauf bilden sich ein paar Quellwolken, die Schauerneigung bleibt aber selbst im Bergland recht gering. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig. Frühtemperaturen zehn bis 16 Grad, Tageshöchsttemperaturen 22 bis 28 Grad.

Auch am Montag scheint zunächst meist noch die Sonne. Im Tagesverlauf bilden sich von Südwesten und vom Bergland ausgehend regional teils kräftige Regenschauer und Gewitter. Am längsten sonnig und trocken bleibt es im Nordosten und Norden. Der Wind weht schwach bis mäßig, tagsüber gebietsweise etwas auflebend aus Süd bis West. Frühtemperaturen meist zwölf bis 18 Grad, Tageshöchsttemperaturen 23 bis 30 Grad, am wärmsten soll es im Osten sein. (APA, 18.6.2014)

  • Sommerbeginn am Samstag. Sun Sun Sun.
    foto: ap photo/ kerstin joensson

    Sommerbeginn am Samstag. Sun Sun Sun.

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