Salzburg reformiert Direktorenbestellung in Pflichtschulen

17. Juni 2014, 20:41
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Salzburg - Die Bestellung von Direktoren im Pflichtschulbereich in Salzburg soll künftig objektiver, transparenter und schneller vonstattengehen. Die Regierung hat das Auswahlverfahren für Schulleiter reformiert.

Die Bewerbung werde nach einem Punktesystem bewertet, erläutert Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). Zu 45 Prozent fließt die fachliche Qualifikation ein, zu 30 Prozent der persönliche Eindruck, der durch ein Hearing ermittelt wird, und zu 25 Prozent die Stellungnahmen der Gemeindevertretung und der Eltern- und Lehrervertreter.

Als Vorbild diente das oberösterreichische Modell, bei dem jede im Landtag vertretene Partei einen Experten von außen in die Anhörungskommission entsendet. Damit soll die politische Einflussnahme und Absprachen, die es zwischen den großen Parteien gegeben hat, abgeschafft werden, erklärt der grüne Bildungssprecher Cyriak Schwaighofer. Neben den Experten sitzen in der Kommission der Landesschulinspektor, der neu geschaffene Pflichtschulinspektor und ein Mitglied der Personalvertretung. (ruep, DER STANDARD, 18.6.2014)

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