E-Autobauer tüfteln an Einheitsladestation

16. Juni 2014, 16:13
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Elektroautos kommen bei den Konsumenten nicht so richtig an. BMW, Nissan und Tesla wollen ein bisschen nachhelfen

München/Yokohama - Elektroautos bleiben bislang ein Nischenprogramm. Nicht nur der Preis hindert die Konsumenten am Kauf der Fahrzeuge: Elektroautos sind in der Anschaffung meist teurer als ein Benziner oder ein Dieselfahrzeug. Darüber hinaus wird auch häufig ein Mangel an Ladestationen beklagt - und das Fehlen einheitlicher Stecker. In einigen Regionen der Welt versuchen die Behörden deshalb, einheitliche Standards für Ladestationen einzuführen.

Mit BMW, Nissan und Tesla wollen nun drei Hersteller von Elektroautos die Sache in die Hand nehmen und einem Zeitungsbericht zufolge eine einheitliche Ladestation für die Fahrzeuge entwickeln. Die drei Firmen seien bereit, auf diesem Gebiet zusammenzuarbeiten, berichtete die "Financial Times" am Montag.

"Es ist klar: Wenn es eine viel einfachere Möglichkeit für alle gäbe, die Autos aufzuladen, würde jeder davon profitieren", sagte ein nicht näher genannter Vertreter von einem der Unternehmen der Zeitung.

Ein BMW-Sprecher bestätigte der Nachrichtenagentur AFP ein Treffen mit Verantwortlichen des US-Elektroautoherstellers Tesla, nannte aber keine Details. "Beide Unternehmen sind daran interessiert, das Thema Elektromobilität weltweit voranzutreiben und der Technologie zum Durchbruch zu verhelfen", erklärte er. Tesla hatte vergangene Woche alle seine Patente freigegeben, um die Verbreitung der Technologie von Elektroautos zu erleichtern. (APA/red, derStandard.at, 16.6.2014)

  • Das E-Auto aufladen ist keine selbstverständliche Sache.
    foto: ap/woitas

    Das E-Auto aufladen ist keine selbstverständliche Sache.

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