Historischer Kalender - 18. Juni

18. Juni 2014, 00:00
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1849 - Die württembergische Regierung löst das in Stuttgart tagende Rumpfparlament auf, die deutsche Nationalversammlung existiert damit nicht mehr.

1959 - Die BBC überträgt per Telefonkabel erstmals ein Fernsehprogramm von London über den Atlantik nach Montreal.

1979 - US-Präsident Carter und der sowjetische Staats- und Parteichef Breschnjew unterzeichnen in Wien das SALT-II-Abkommen über die Begrenzung der strategischen Rüstung, das später vom US-Kongress nicht ratifiziert wird.

1984 - Spektakulärer Coup in der Shopping City Süd: zwei Diebe entwenden zehn Millionen Schilling aus einem schlecht gesicherten Depot.

1994 - Der französische Ex-Premier Michel Rocard tritt nach der vernichtenden Niederlage bei den Europawahlen als sozialistischer Parteichef zurück. Nachfolger wird der frühere Präsident der Nationalversammlung, Henri Emmanuelli.

1994 - Mit ihrer letzten gemeinsamen Truppenparade in Berlin verabschieden sich die drei West-Alliierten von der Bevölkerung.

1999 - Die USA und Russland erzielen in Helsinki eine Übereinkunft über eine russische Beteiligung an der NATO-geführten internationalen Kosovo-Friedenstruppe (KFOR).

1999 - Der österreichische Schriftsteller Franz Josef Czernin erhält den mit 100.000 Schilling dotierten Wildgans-Preis.

Geburtstage:

Edouard Daladier, franz. Politiker (1884-1970)

Waldemar Rosenthal (Wal-Berg), franz. Komp. (1904-1994)

Utta Danella, dt. Schriftstellerin (1924- )

Rolf von Sydow, dt. Regisseur/Autor (1924- )

Eva Bartok, ungar. Schauspielerin Jürgen Habermas, dt. Philosoph und Soziologe(1929- )

Lech Kaczynski, poln. Staatspräsident (1949-2010)

Jaroslaw Kaczynski, poln. Politiker (1949- )

Todestage:

Giorgio Morandi, ital. Maler/Bildhauer (1890-1964)

Georgi Schukow, sowjet. Marschall (1896-1974)

(APA, 18.6.2014)

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