Freiwillige in USA testen genmanipulierte Banane

16. Juni 2014, 12:06
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Die Frucht enthält mehr Beta- und Alpha-Carotine als herkömmliche afrikanische Bananen und soll Vitamin-A-Mangel vorbeugen 

Freiwillige in den USA werden bald sechs Wochen lang genmanipulierte Bananen essen, die mehr Vitamin A enthalten sollen als herkömmliche Bananen. Der Test werde "demnächst" beginnen, teilte die Technische Universität Queensland mit.

Mehr Carotine 

Die australische Universität hat die Banane mit Hilfe der Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates und seiner Frau Melinda gezüchtet. Die Frucht enthalte mehr Beta- und Alpha-Carotine als die herkömmliche afrikanische Banane. Carotine sind die wichtigste Vorstufe von Vitamin A in Pflanzen.

"Bis zu 700.000 Kinder jährlich sterben an Vitamin-A-Mangel", erklärte James Dale von der Technischen Universität Queensland. "Mindestens 300.000 weitere verlieren das Augenlicht." Sollten die Tests erfolgreich sein, soll die Banane in Uganda angebaut werden. Das Projekt könnte im Jahr 2020 beginnen. (APA, derStandard.at, 16.6.2014)

  • Die gezüchteten Bananen sollen mehr Vitamin A enthalten.

    Die gezüchteten Bananen sollen mehr Vitamin A enthalten.

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