"Waren am Ende zu sehr von Gefühlen geleitet"

15. Juni 2014, 21:09
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Ottmar Hitzfeld (Teamchef Schweiz): "Das ist unglaublich, dass wir es doch noch geschafft haben. Wir sind glücklich, dass wir drei Punkte geholt haben. Am Anfang haben wir nicht unseren Rhythmus gefunden. Der Druck war in der ersten Viertelstunde hoch."

Reinaldo Rueda (Teamchef Ecuador): "So ist Fußball, es kommt vor, dass man in der letzten Minute verliert. Wir haben unsere Ordnung, die stets unsere Taktik charakterisiert, nur in dieser letzten Minute verloren. Wir waren am Ende nicht sortiert und zu sehr von Gefühlen geleitet. Das ist ein moralischer Schlag, aber meine Gruppe hat viel Kraft. Es gibt noch sechs Punkte, es ist noch nichts verloren."

Admir Mehmedi (Schweizer Torschütze zum 1:1): "Es ist ein bisschen glücklich, aber nicht unverdient. Die Moral und der Teamgeist haben für uns den Ausschlag gegeben. Klar war ich enttäuscht, dass ich nicht von Anfang an hatte spielen dürfen. Aber ich war parat für meinen Einsatz. Als Stürmer muss man dort stehen, wo ich beim 1:1 gestanden bin."

Haris Seferovic (Schweizer Torschütze zum 2:1): "Es gibt nichts Schöneres als so ein Tor zu erzielen. Ich hatte bis dahin nicht viele Bälle, aber wenn es drauf an kommt, muss man halt bereit sein. Ein großer Dank gilt meinem Vater. Er hatte heute Geburtstag. Ihm widme ich das Tor."

Enner Valencia (Ecuadors Torschütze zum 1:0): "Ein Punkt wäre für uns sicher verdient gewesen. Wir hätten auch gewinnen können. Beim letzten Spielzug der Schweizer haben wir leider die Kontrolle verloren."

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