Turniersiege für Peya/Soares und Knowle/Begemann

15. Juni 2014, 16:05
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Erster Saison-Titel für Weltklasse-Doppel in Queen's - Meusburger in Hertogenbosch weiter

London/Hertogenbosch - Alexander Peya und Bruno Soares haben nach in diesem Jahr drei verlorenen Endspielen endlich den ersten Saison-Titel geholt. Das als Nummer zwei gesetzte österreichisch-brasilianische Duo setzte sich am Sonntag bei der Wimbledon-Generalprobe im Londoner Queen's Club gegen Jamie Murray/John Peers (GBR/AUS) mit 4:6,7:6(4),10:4 durch. Es war insgesamt Titel Nummer elf für den bald 34-jährigen Wiener.

Nach Alexander Peya durfte am Sonntag noch ein Österreicher über einen Turnier-Titel jubeln: Der seit 29. April 40-jährige Vorarlberger Julian Knowle zeigte an der Seite des Deutschen Andre Begemann, dass er noch lange nicht zum alten Eisen zählt. Das Duo besiegte in Halle die Schweizer Paarung Marco Chiudinell/Roger Federer nach 90 Minuten mit 1:6,7:5,12:10.

Begemann/Knowle wehrten dabei im Match-Tiebreak bei 6:9 bzw. bei 9:10 nicht weniger als vier Matchbälle ab, ehe das Duo selbst den ersten Matchball zum 12:10 nützte. Für den Weltranglisten-42. Knowle war es der zweite Titel in diesem Jahr nach Auckland (mit Marcelo Melo/BRA) und der insgesamt 18. Siegerscheck im Doppel.

Bei den Turnieren in Indian Wells, Auckland und Doha musste sich die heuer nach ihren Maßstäben bisher nicht ganz so starke Weltklasse-Paarung Peya/Soares mit Rang zwei begnügen. Nach den enttäuschenden Performances bei den Australian Open (Achtelfinale) bzw. French Open (Aus in Runde zwei) haben sich Peya/Soares nun knapp eine Woche vor Beginn der All England Championships in Wimbledon viel Selbstvertrauen auf Rasen geholt. Murray/Peers hatten im Achtelfinale immerhin die topgesetzten Brüder Bob und Mike Bryan ausgeschaltet.

Für Peya/Soares gab es somit 250 Zähler für die Rangliste sowie einen Siegerscheck in Höhe von 33.310 Euro.

In Hertogenbosch hat sich Österreichs Nummer eins der Damen, Yvonne Meusburger, mit einer souveränen Leistung in die zweite Runde des 250.000-Dollar-WTA-Turniers gespielt. Die Vorarlbergerin ließ der Estin Kaia Kanepi beim 6:1,6:2 keine Chance. Sie trifft nun voraussichtlich auf Garbine Muguruza (ESP-7), die mit der nur dank Wildcard im Bewerb stehenden Niederländerin Lesley Kerkhove wenig Mühe haben sollte. Muguruza hatte zuletzt sensationell das Viertelfinale der French Open erreicht. (APA, 15.6.2014)

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