Zwei Vielseitigkeitsreiter sterben nach Sturz

15. Juni 2014, 15:25
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Tödliche Unfälle in Deutschland und Großbritannien

Luhmühlen - Bei der Vier-Sterne-Prüfung in der Vielseitigkeit in Luhmühlen ist am Samstag der deutsche Reiter Benjamin Winter ums Leben gekommen.

Auch in Großbritannien ist am Wochenende ein Vielseitigkeitsreiter gestorben. Bei einem Turnier (Nunney Horse Trials) in der südenglischen Grafschaft Somerset kam Jordan McDonald nach einem Unfall ums Leben.

Wie die Organisatoren mitteilten, erlag der 26-jährige Winter seinen schweren Kopfverletzungen, die er sich an Hindernis 20 des Geländeritts bei einem Sturz mit seinem Pferd Ispo zugezogen hatte. Winter war 14. nach der Dressur.

Nach Augenzeugenberichten wurde Winter bei einem missglückten Absprung aus dem Sattel gehoben. Er prallte mit dem Gesicht auf den Boden und überschlug sich anschließend. Eine Berührung mit dem Pferd soll es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gegeben haben.

"Im Grunde war die Art des Sturzes fatal. Benjamin Winter ist sehr unglücklich gefallen. Die Geschwindigkeit und die Höhe des Hindernisses waren dabei meines Erachtens nicht ausschlaggebend", sagte die am Unglücksort leitende Notärztin am Samstagabend in einer Mitteilung der Veranstalter.

Zuvor war bereits ein Pferd gestorben. Der 15-jährige Fuchswallach Liberal des Briten Tom Crisp brach im freien Gelände tot zusammen. (sid - 15.6. 2014)

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